Biegsame Solarzellen überall:
Massenproduktion wird eingeleitet
Eine Reihe von kleineren und größeren Herstellern will in den kommenden Jahren verstärkt auf Solarzellen setzen, die zwar nur eine vergleichsweise geringe Effizienz aufweisen, dafür aber deutlich günstiger gefertigt werden können und langlebiger sein sollen.
Laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei bereiten Hersteller wie das deutsche Startup Heliatek und der japanische Konzern Ricoh die Massenfertigung von sogenannten Organic Solar Cells vor, deren Fertigung nur halb so viel kostet wie die traditionellen Silizium-basierten Solarmodule. Sie sind erheblich leichter und können mit einer Lebensdauer von 20 oder mehr Jahren auch länger eingesetzt werden.
Heliatek will bereits in diesem Jahr mit der Massenfertigung beginnen, nachdem man zuvor diverse Hürden in der Materialforschung überwunden hat. Anfangs sollen jährlich rund 600.000 Quadratmeter gefertigt werden, bevor in den kommenden Jahren eine Erweiterung der Fertigung angestrebt wird, um letztlich rund 1,1 Millionen Quadratmeter pro Jahr zu fertigen.
Durch die Massenfertigung sollen die Kosten kräftig sinken, so dass nach dem Willen der jungen Firma bald Gebäude, Dächer und andere Strukturen mit den neuartigen Solarzellen bedeckt werden können, auf denen das Gewicht der klassischen Silizium-Panel nicht getragen werden kann. So wiegt ein Quadratmeter derzeit nur rund zwei Kilogramm, wobei man diesen Wert innerhalb eines Jahres mehr als halbieren will.
Ein weiterer Vorteil liegt angeblich darin, dass die neuen organischen Solarpanel auch in verschiedenen Farben gedruckt werden können, sich also besser in die Umgebung einfügen lassen. Auch die Umweltverträglichkeit ist größer, weil die neuartigen Solarpanel keine Schadstoffe enthalten. Für die nächsten Jahre erwartet man ein massives Wachstum des Marktes, so dass bis 2035 weltweit rund eine halbe Milliarde Dollar pro Jahr damit erwirtschaftet werden soll.
Siehe auch:
Weniger effizient, dafür aber langlebiger und umweltverträglicher
Die Organischen Solarzellen werden hergestellt, indem man photovoltaisches Material auf Kunststoff-Oberflächen oder andere biegsame Substrate druckt. Zwar liegt die Effizienz meist nur bei 10 bis 15 Prozent, doch sinkt sie auch bei der Verwendung in Innenräumen nicht. Die organischen Solarpanel sollen deshalb künftig verstärkt als Energiequellen für Smart-Speaker, Sensoren, Smart-Home-Geräte und Fernbedienungen verwendet werden.Heliatek will bereits in diesem Jahr mit der Massenfertigung beginnen, nachdem man zuvor diverse Hürden in der Materialforschung überwunden hat. Anfangs sollen jährlich rund 600.000 Quadratmeter gefertigt werden, bevor in den kommenden Jahren eine Erweiterung der Fertigung angestrebt wird, um letztlich rund 1,1 Millionen Quadratmeter pro Jahr zu fertigen.
Durch die Massenfertigung sollen die Kosten kräftig sinken, so dass nach dem Willen der jungen Firma bald Gebäude, Dächer und andere Strukturen mit den neuartigen Solarzellen bedeckt werden können, auf denen das Gewicht der klassischen Silizium-Panel nicht getragen werden kann. So wiegt ein Quadratmeter derzeit nur rund zwei Kilogramm, wobei man diesen Wert innerhalb eines Jahres mehr als halbieren will.
Ein weiterer Vorteil liegt angeblich darin, dass die neuen organischen Solarpanel auch in verschiedenen Farben gedruckt werden können, sich also besser in die Umgebung einfügen lassen. Auch die Umweltverträglichkeit ist größer, weil die neuartigen Solarpanel keine Schadstoffe enthalten. Für die nächsten Jahre erwartet man ein massives Wachstum des Marktes, so dass bis 2035 weltweit rund eine halbe Milliarde Dollar pro Jahr damit erwirtschaftet werden soll.
Siehe auch:
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