EnBW: Deutschlands größter Solarpark bei Berlin eröffnet - mit mehr Bio
Der Energieversorger EnBW hat in Brandenburg seinen bisher größten Solarpark offiziell eingeweiht. Die Anlage soll auch beispielhaft für eine umwelt- und landschaftsschonendere Umsetzung solcher Projekte sein.
Solche Solar-Großanlagen stehen wegen ihres Flächenverbrauchs oft in der Kritik. Denn vielfach hat man es hier letztlich mit einer Brache zu tun, die eng mit Solarmodulen vollgestellt ist. Zunehmend achten die Planer aber auch darauf, dass die so genutzten Flächen parallel auch als wertvolle Biotope genutzt werden können, was es aber notwendig macht, die PV-Elemente auf etwas höheren Ständern zu montieren und so am Boden mehr Platz für Pflanzenwuchs zu lassen.
Das soll der neue Solarpark Weesow-Willmersdorf möglich machen. Die Anlage steht rund 30 Kilometer östlich von Berlin und bringt es auf eine Leistung von 187 Megawatt. Umgerechnet 50.000 Haushalte könnten mit dem so erzeugten Strom komplett versorgt werden. Es handelt sich damit um die aktuell größte Freiflächen-Anlage in Deutschland. EnBW vermarktet den Strom aus der Anlage komplett selbst und verzichtet somit auf die EEG-Mindestvergütung.
Durch die Anlage verlaufen Wege, die von der Öffentlichkeit zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Pferd genutzt werden können. In Bereichen, in denen keine Solarmodule stehen, werden ökologisch wertvolle Bäume und Sträucher sowie regionaltypische Obstsorten gepflanzt. Binnen des letzten Jahres seit der Fertigstellung - die offizielle Eröffnung konnte aufgrund der Corona-Pandemie erst jetzt erfolgen - sollen Wildkameras auch schon hinreichend Belege geliefert haben, dass die Tierwelt den neuen Lebensraum gut annimmt. In der kommenden Zeit soll die Gesamtanlage auf über 150 Hektar anwachsen.
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Das soll der neue Solarpark Weesow-Willmersdorf möglich machen. Die Anlage steht rund 30 Kilometer östlich von Berlin und bringt es auf eine Leistung von 187 Megawatt. Umgerechnet 50.000 Haushalte könnten mit dem so erzeugten Strom komplett versorgt werden. Es handelt sich damit um die aktuell größte Freiflächen-Anlage in Deutschland. EnBW vermarktet den Strom aus der Anlage komplett selbst und verzichtet somit auf die EEG-Mindestvergütung.
Strom mit sehr viel Bio-Anteil
Insgesamt hat der Konzern für den Solarpark eine Fläche von 45 Hektar in Anspruch genommen. Und hier gibt es wesentlich mehr als kurz gehaltenes Grasland mit Solarmodulen. EnBW verpflichtete sich, maximal 5 Prozent der Fläche zu versiegeln. Die Stellflächen der Solarmodule sind mit speziellen Wiesen-Saaten bedacht worden, aus denen sich wichtige Lebensräume für Insekten entwickeln sollen. Weiterhin gibt es Trittsteinbiotope und Benjeshecken, die Kleintieren Unterschlupf geben.Durch die Anlage verlaufen Wege, die von der Öffentlichkeit zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Pferd genutzt werden können. In Bereichen, in denen keine Solarmodule stehen, werden ökologisch wertvolle Bäume und Sträucher sowie regionaltypische Obstsorten gepflanzt. Binnen des letzten Jahres seit der Fertigstellung - die offizielle Eröffnung konnte aufgrund der Corona-Pandemie erst jetzt erfolgen - sollen Wildkameras auch schon hinreichend Belege geliefert haben, dass die Tierwelt den neuen Lebensraum gut annimmt. In der kommenden Zeit soll die Gesamtanlage auf über 150 Hektar anwachsen.
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