Anruf von der Behörde: Warum das BSI vor der eigenen Nummer warnt
Es klingelt und der Bildschirm zeigt scheinbar den Anruf einer Behörde an? Aktuell warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der eigenen Telefonnummer in Kombination mit scheinbarer Durchwahl. Dahinter verbergen sich dreiste Spoofing-Anrufer.
Zwei Nummern, vor denen das BSI aktuell explizit warnt:
Hinter der Warnung steckt die Aktivität sogenannter Spoofing-Anrufer, die versuchen, durch den scheinbar seriösen Anstrich ihre Opfer zu übervorteilen. Wie das BSI betont, geht es den Hinterleuten darum, bei den Anrufen persönliche Daten zu erfahren. "Es ist davon auszugehen, dass die Anrufe einen rechtsmissbräuchlichen Hintergrund haben!", so die Behörde weiter. Infografik Cyberkriminalität: E-Mails bleiben größtes Sicherheitsrisiko
Im Zweifelsfall sollte man bei einem vermeintlichen Kontakt durch eine Behörde außerdem stets über einen anderen Kommunikationsweg die angeblichen Angaben verifizieren. Außerdem betont die Behörde an dieser Stelle auch noch eine ganz allgemeine Regel: Zweifelhaften Aufforderungen nach persönlichen Daten oder Geld sollte man weder per E-Mai noch per Anruf nachgeben.
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Da muss das BSI doch glatt vor der eigenen Nummer warnen
Seit dem 2. Juni warnt das BSI davor, allzu schnell Anrufen zu vertrauen, die scheinbar durch die Behörde selbst erfolgen. Demnach erhalte man aktuell von vielen Betroffenen Meldungen, dass vermehrte Anrufe mit der Rufnummer des BSI und einer scheinbar passenden zweistelligen Durchwahl erfolgen. "Hierbei handelt es sich nicht um einen Anruf des BSI", so die Behörde klar in ihrer Mitteilung.Zwei Nummern, vor denen das BSI aktuell explizit warnt:
- 49 228 9582 44
- 0228 9582 44
Hinter der Warnung steckt die Aktivität sogenannter Spoofing-Anrufer, die versuchen, durch den scheinbar seriösen Anstrich ihre Opfer zu übervorteilen. Wie das BSI betont, geht es den Hinterleuten darum, bei den Anrufen persönliche Daten zu erfahren. "Es ist davon auszugehen, dass die Anrufe einen rechtsmissbräuchlichen Hintergrund haben!", so die Behörde weiter. Infografik Cyberkriminalität: E-Mails bleiben größtes Sicherheitsrisiko
Die nächsten Schritte
Das BSI hat sich nach Bekanntwerden der neuen Masche mit der Bundesnetzagentur in Verbindung gesetzt und Strafanzeige gestellt. Betroffenen, die einen entsprechenden Anruf entgegengenommen haben, rät man, sich an das Service-Center des BSI unter der Rufnummer 0800 274 1000 zu wenden.Im Zweifelsfall sollte man bei einem vermeintlichen Kontakt durch eine Behörde außerdem stets über einen anderen Kommunikationsweg die angeblichen Angaben verifizieren. Außerdem betont die Behörde an dieser Stelle auch noch eine ganz allgemeine Regel: Zweifelhaften Aufforderungen nach persönlichen Daten oder Geld sollte man weder per E-Mai noch per Anruf nachgeben.
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