Die NSA ist bei Amazon zu Haus - und Microsoft streitet um den Vertrag
Mit einiger Spannung hat die Öffentlichkeit den Streit zwischen Microsoft und Amazon um die Vergabe des so genannten JEDI-Auftrags des US-Militärs verfolgt. Kaum wahrgenommen wurde hingegen, dass auch die NSA einen solchen mit umgekehrten Vorzeichen vergab.
Auch dieses Projekt trug einen eingänglichen Codenamen: WildandStormy. Und es hat mit 10 Milliarden Dollar einen ähnlichen Umfang wie JEDI. Und auch der Streit um den Kontrakt wirkt überraschend Vertraut, denn Amazon und Microsoft streiten darum, wer den ebenfalls mit rund 10 Milliarden Dollar dotierten Vertrag bekommen soll. Einzig die Startpositionen waren hier andere: Die NSA wollte von Anfang an lieber Amazon als Partner ins Boot holen.
Und eigentlich war im letzten Sommer bereits alles geklärt: Die Amazon-Sparte AWS bekam den Vertrag zugesprochen. Microsoft legte dagegen allerdings Beschwerde beim Rechnungshof auf US-Bundesebene ein. Dieser ist dafür zuständig, über die sachgemäße Verwendung der Steuermittel durch Bundesbehörden zu wachen. Und das Gremium wurde auch tätig und wies die NSA an, mit der endgültigen Auftragsvergabe noch etwas zu warten und eine erneute Prüfung der Ausschreibungs-Daten durchzuführen.
Weiter ins Detail ging man hier gegenüber der Öffentlichkeit allerdings nicht. Und es bleibt auch eine Sache der Verschwiegenheit, welche Dienste die NSA konkret für die 10 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt bekommt. Verschiedene Aspekte des Abkommens würden die nationale Sicherheit berühren und unterlägen daher der Geheimhaltung.
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Und eigentlich war im letzten Sommer bereits alles geklärt: Die Amazon-Sparte AWS bekam den Vertrag zugesprochen. Microsoft legte dagegen allerdings Beschwerde beim Rechnungshof auf US-Bundesebene ein. Dieser ist dafür zuständig, über die sachgemäße Verwendung der Steuermittel durch Bundesbehörden zu wachen. Und das Gremium wurde auch tätig und wies die NSA an, mit der endgültigen Auftragsvergabe noch etwas zu warten und eine erneute Prüfung der Ausschreibungs-Daten durchzuführen.
Fortsetzung bitte
Das hat er Geheimdienst nun gemacht. Das Ergebnis: Man will den Auftrag weiterhin an Amazon vergeben. Ein Sprecher der NSA führte aus, dass einer der Gründe darin liegt, dass man im Zuge der Hybrid Compute Initiative bereits mit dem Handelskonzern zusammenarbeite und die bisher gut funktionierende Arbeit so in verschiedenen Bereichen fortgesetzt werden könne. Die Unterschiede in sonstigen Punkten seien zwischen den beiden Bietern hingegen nicht so groß, dass sie diesen Faktor übertreffen würden.Weiter ins Detail ging man hier gegenüber der Öffentlichkeit allerdings nicht. Und es bleibt auch eine Sache der Verschwiegenheit, welche Dienste die NSA konkret für die 10 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt bekommt. Verschiedene Aspekte des Abkommens würden die nationale Sicherheit berühren und unterlägen daher der Geheimhaltung.
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