No Way Home: China verbietet Spider-Man-Film und will zensieren
Der Marvel-Streifen Spider-Man: No Way Home gehört zu den erfolgreichsten Filmen weltweit. Seit dem Kinostart am 15. Dezember muss Sony jedoch auf einen wichtigen Markt verzichten. Der Grund: Chinesische Behörden verlangen eine harte Zensur der Freiheitsstatue.
Mit einem weltweiten Einspielergebnis von beinahe 1,9 Milliarden US-Dollar rangiert der jüngste Spider-Man-Blockbuster No Way Home derzeit auf Platz 6 der zehn lukrativsten Filme aller Zeiten. Dabei könnte sich der Streifen mit Tom Holland, Zendaya und Jacob Batalon neben den Crossover-Darstellern Tobey Maguire (Spider-Man 1-3) und Andrew Garfield (The Amazing Spider-Man) sogar noch höher platzieren, würde die chinesische Regierung bzw. deren Medienaufsicht Sony Pictures keinen Strich durch die Rechnung machen.
Trotz der Aussicht auf einen Umsatz von voraussichtlich weit mehr als 200 Millionen US-Dollar weigerte sich Sony, die Änderungen vorzunehmen. Auch der auf die Absage folgende "Kompromiss" aus China, die Freiheitsstatue zu verkleinern, patriotische Aufnahmen von Tom Holland herauszuschneiden und die Beleuchtung des Monuments abzuschwächen, wurde von Sony abgelehnt. Gerade in den USA hätte die Meldung über eine Zensur in dieser Größe womöglich einen Shitstorm nach sich gezogen. Zudem wurde Sony nicht garantiert, dass die Änderungen zu einer tatsächlichen Freigabe in China führen würden.
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Für China ein Dorn im Auge: Peter Parker und die Freiheitsstatue
Nachdem bereits die ersten Spider-Man-Verfilmungen mit Tom Holland - Homecoming und Far From Home - in China 116 Millionen respektive 199 Millionen US-Dollar einspielen konnten, wäre das Überwinden der 2-Milliarden-Marke für No Way Home ein leichtes gewesen. Doch die gewünschten Änderungen der chinesischen Behörden gingen Sony zu weit. Die gerade zum Ende des Films wichtige New Yorker Freiheitsstatue (Statue of Liberty) sollte von Sony entfernt werden, da ansonsten eine Freigabe in China nicht erfolgen würde, wie die Kollegen von Puck (Paywall) berichten.Trotz der Aussicht auf einen Umsatz von voraussichtlich weit mehr als 200 Millionen US-Dollar weigerte sich Sony, die Änderungen vorzunehmen. Auch der auf die Absage folgende "Kompromiss" aus China, die Freiheitsstatue zu verkleinern, patriotische Aufnahmen von Tom Holland herauszuschneiden und die Beleuchtung des Monuments abzuschwächen, wurde von Sony abgelehnt. Gerade in den USA hätte die Meldung über eine Zensur in dieser Größe womöglich einen Shitstorm nach sich gezogen. Zudem wurde Sony nicht garantiert, dass die Änderungen zu einer tatsächlichen Freigabe in China führen würden.
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