EU will energiehungrige Kryptowährung nicht länger kategorisch bannen
Kryptowährungen sind zwar nicht mehr neu, in der Mitte der Gesellschaft sind sie aber erst vor kurzem - wenn man überhaupt davon sprechen kann - angekommen. Auch Institutionen tun sich immer noch schwer mit Bitcoin, Ether und Co. Die EU hat nun Bannpläne aufgegeben.
Konkret hat die Europäische Union jene Kryptowährungen ins Visier genommen, die bei ihrer Generierung, also dem so genannten Mining, einen zu großen Energieverbrauch aufweisen. Die EU hat sich jene Coins angesehen, die eine besonders ineffiziente Energiebilanz aufweisen. Diese Pläne hat die europäische Politik nun aber aufgegeben bzw. sind sie gescheitert.
Infografik 125 TWh: Bitcoins Stromverbrauch übertrifft den der Ukraine
Gestern hat jedenfalls der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments über diesen Vorschlag abgestimmt und ihn weitgehend angepasst. Das bedeutet aber nicht, dass Kryptowährungen im sprich- sowie wortwörtlichen Grünen sind. Denn man hat einen überarbeiteten Vorschlag zur Regulierung digitaler Währungen auf den Weg gebracht. Das bedeutet aber eben auch, dass das ursprüngliche Vorhaben nicht weiterverfolgt wird. Dieses sah vor, dass besonders energiehungrige Generierung kategorisch untersagt werden konnte.
Wie The Verge berichtet, wird das EU-Parlament die Europäische Kommission nun auffordern, sich gesondert zu den Umweltauswirkungen des Mining von Kryptowährungen zu äußern. Damit will man definieren, was als "nachhaltige" Investition eingestuft werden kann.
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Gestern hat jedenfalls der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments über diesen Vorschlag abgestimmt und ihn weitgehend angepasst. Das bedeutet aber nicht, dass Kryptowährungen im sprich- sowie wortwörtlichen Grünen sind. Denn man hat einen überarbeiteten Vorschlag zur Regulierung digitaler Währungen auf den Weg gebracht. Das bedeutet aber eben auch, dass das ursprüngliche Vorhaben nicht weiterverfolgt wird. Dieses sah vor, dass besonders energiehungrige Generierung kategorisch untersagt werden konnte.
Wie The Verge berichtet, wird das EU-Parlament die Europäische Kommission nun auffordern, sich gesondert zu den Umweltauswirkungen des Mining von Kryptowährungen zu äußern. Damit will man definieren, was als "nachhaltige" Investition eingestuft werden kann.
Grüne Generierung wäre mit Verlusten verbunden
Natürlich weiß auch die Krypto-Industrie, dass der derzeitige Ansatz alles andere als nachhaltig ist. Ethereum arbeitet bereits seit längerem an der so genannten "Proof of Stake"-Lösung, diese verbraucht weitaus geringere Mengen an Energie als die aktuelle "Proof of Work"-basierte Generierung. Allerdings dürfte Bitcoin diesem Beispiel nicht folgen, da die Umstellung für die Miner Verluste bedeuten würde. Das bedeutet entsprechend, dass Bitcoin auch im Sinne der EU-Pläne nicht in trockenen Tüchern ist.
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