US-Behörden beschlagnahmen bei Diebes-Paar Bitcoin für 4 Mrd. Dollar
Ein Ehepaar aus den USA hat wohl seit mehreren Jahren auf Bitcoins gesessen, die heute Milliarden von Dollar Wert sind. Nun sollen sie versucht haben, das virtuelle Geld zu waschen - da schlugen die Strafverfolgungsbehörden zu und nahmen die beiden fest.
Wie das US-Justizministerium mitteilte, stehen die beiden Personen im Verdacht, im Jahr 2016 die Plattform Bitfinex gehackt und mit den dabei erlangten Möglichkeiten rund 2000 Transaktionen ausgelöst zu haben. 119.754 Bitcoin-Einheiten gingen auf diese Weise damals verloren und lange war unklar, wer die Kontrolle über sie erlangt hatte.
Nun scheint sich die Sache aber aufzuklären. Denn den Ermittlern sei es gelungen, rund 94.000 Bitcoins aus dem Besitz der beiden Beschuldigten zu beschlagnahmen. Diese haben tagesaktuell einen Wert von rund 4 Milliarden Dollar. Das Wallet, in dem die Werte gespeichert waren, stand wohl ebenso unter Beobachtung wie die Tatverdächtigen. Als nun Bewegung in die Sache kam, sahen die Ermittler Anzeichen dafür, dass das Diebespaar der Ansicht war, lange genug abgewartet zu haben. Sie wollten offenbar beginnen, die Bitcoins zu waschen und so endlich etwas von ihrem Schatz zu haben.
Die beiden Verdächtigen sollen jetzt aufgrund des Tatvorwurfs der Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt werden. Allein dies kann schon eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren bringen. Als weiterer Anklagepunkt steht die Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten im Raum, die mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet wird.
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Nun scheint sich die Sache aber aufzuklären. Denn den Ermittlern sei es gelungen, rund 94.000 Bitcoins aus dem Besitz der beiden Beschuldigten zu beschlagnahmen. Diese haben tagesaktuell einen Wert von rund 4 Milliarden Dollar. Das Wallet, in dem die Werte gespeichert waren, stand wohl ebenso unter Beobachtung wie die Tatverdächtigen. Als nun Bewegung in die Sache kam, sahen die Ermittler Anzeichen dafür, dass das Diebespaar der Ansicht war, lange genug abgewartet zu haben. Sie wollten offenbar beginnen, die Bitcoins zu waschen und so endlich etwas von ihrem Schatz zu haben.
Lange Haftstrafen drohen
"Heute zeigt die Strafverfolgung auf Bundesebene einmal mehr, dass wir Geld durch die Blockchain verfolgen können und dass wir nicht zulassen werden, dass Kryptowährungen ein sicherer Hafen für Geldwäsche oder eine Zone der Gesetzlosigkeit innerhalb unseres Finanzsystems sind", sagte der Stellvertretende Generalstaatsanwalt Kenneth Polite Jr.Die beiden Verdächtigen sollen jetzt aufgrund des Tatvorwurfs der Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt werden. Allein dies kann schon eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren bringen. Als weiterer Anklagepunkt steht die Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten im Raum, die mit einer Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis geahndet wird.
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