Hat Nordkorea geholfen:
Ethereum-Entwickler muss in den Knast
Ein Entwickler aus den USA wurde zu einer beachtlichen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er Nordkorea bei der Umgehung von Sanktionen unterstützt haben soll. Zu diesem Zweck unterstützte er die Infrastruktur für das Ethereum-Mining in dem Land.
Nordkorea unterliegt einem umfassenden Embargo seitens der USA. Diese dienen unter anderem dem Zweck, zu verhindern, dass das Regime die Mittel für eine umfassendere militärische Aufrüstung in die Hand bekommt - insbesondere im nuklearen Bereich. Darüber hinaus hofft man natürlich auch darauf, die Diktatur irgendwann aufgrund eines völligen wirtschaftlichen Zusammenbruchs in die Knie zwingen zu können.
Einem US-Bürger wurde nun vorgeworfen, aktiv an einer Umgehung der Sanktionen gearbeitet zu haben. Er leistete als Mitarbeiter der Ethereum-Foundation unter anderem Hilfe bei der Nutzung von Kryptowährungs-Technologien. Ihm sei dabei bewusst gewesen, dass es dabei vorrangig darum gehe, die Sanktionen zu umgehen - was bei einigen Aktivisten aus der Szene letztlich ja auch als wichtiges Feature dieser Tauscheinheiten angesehen wird.
Auch über die Konferenz hinaus habe der Mann immer wieder Dienste bereitgestellt, um Nordkorea bei der Nutzung von Kryptowährungen zu helfen. Bereits Ende 2019 hatte ihn die US-Bundespolizei FBI verhaftet und schließlich eine Anklage auf den Weg gebracht. Aufgrund dessen, dass der Beschuldigte geständig war, sah das Gericht von einer Ausschöpfung des möglichen Strafrahmens ab und setzte eine Haftstrafe von 63 Monaten fest, darüber hinaus muss der Mann 100.000 Dollar Strafe zahlen.
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Einem US-Bürger wurde nun vorgeworfen, aktiv an einer Umgehung der Sanktionen gearbeitet zu haben. Er leistete als Mitarbeiter der Ethereum-Foundation unter anderem Hilfe bei der Nutzung von Kryptowährungs-Technologien. Ihm sei dabei bewusst gewesen, dass es dabei vorrangig darum gehe, die Sanktionen zu umgehen - was bei einigen Aktivisten aus der Szene letztlich ja auch als wichtiges Feature dieser Tauscheinheiten angesehen wird.
Vortrag über Geldwäsche
Wie das US-Justizministerium erklärte, sei der Mann im April 2019 unter anderem zu einer Blockchain-Konferenz gereist, die in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang durchgeführt wurde und auf der auch diverse Vertreter von staatlichen Organisationen des Landes teilnahmen. Hier hielt der US-Bürger demnach auch einen Vortrag, in dem beispielsweise erläutert wurde, wie man Gelder in den Krypto-Netzwerken waschen kann. Das ist keine besonders einfache Sache - denn anders als beispielsweise bei Bargeld lassen sich in den Blockchain-basierten Systemen alle Transaktionen stets nachvollziehen.Auch über die Konferenz hinaus habe der Mann immer wieder Dienste bereitgestellt, um Nordkorea bei der Nutzung von Kryptowährungen zu helfen. Bereits Ende 2019 hatte ihn die US-Bundespolizei FBI verhaftet und schließlich eine Anklage auf den Weg gebracht. Aufgrund dessen, dass der Beschuldigte geständig war, sah das Gericht von einer Ausschöpfung des möglichen Strafrahmens ab und setzte eine Haftstrafe von 63 Monaten fest, darüber hinaus muss der Mann 100.000 Dollar Strafe zahlen.
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