FIFA testet Abseitsentscheidungen per Motion-Tracking in großem Stil
Der Fußballverband FIFA will anlässlich des von ihm ausgerichteten Arab Cup erstmals eine neue Technologie zur Prüfung von Abseitssituationen testen. Dabei werden die Bewegungen der Spieler im Stadion mit Hilfe von Kameras per Motion-Tracking analysiert.
Wie die Fifa jüngst im Vorfeld des heute beginnenden Arab Cups verlauten ließ, wird erstmals die sogenannte Semi-Automated Offsides-Technologie erprobt. Dabei sollen 10 bis 12 Kameras um das Spielfeld herum positioniert werden, um 50 Mal pro Sekunde bis zu 29 Datenpunkte eines jeden Spielers zu erfassen. Erkennt das System eine mögliche Abseitssituation, wird der VAR-Schiedsrichter informiert.
Die Fifa begründet den Einsatz der halbautomatischen Abseitserkennung damit, dass man mit der Kamera-Analyse von Abseitssituationen (VAR) bisher positive Erfahrungen gemacht habe und die Zahl der größeren Fehler dadurch gesunken ist. Bei der Frage, ob ein Spieler im Abseits steht, könne die VAR-Technik aber noch verbessert werden.
Das System basiert nach Angaben der Fifa auf dem sogenannten Limb-Tracking, bei dem die Bewegungen von Armen und Beinen der Spieler nachverfolgt werden. Man konzentriert sich vor allem darauf, wo der Ball zuletzt berührt wurde und welcher Körperteil welches Spielers sich in diesem Moment am nächsten zur Torlinie befunden hat.
Die Fifa hatte das System bereits im kleineren Maßstab in Spanien, England und Deutschland erprobt, der jetzt stattfindende Arab Cup ist der bisher größte Test für die neue Technik, treten doch insgesamt 16 Mannschaften in sechs Stadien im arabischen Emirat Qatar gegeneinander an. Letztlich geht es auch darum, ob die halbautomatische Abseitserkennung für eine Verwendung bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Frage kommt.
Die Fifa begründet den Einsatz der halbautomatischen Abseitserkennung damit, dass man mit der Kamera-Analyse von Abseitssituationen (VAR) bisher positive Erfahrungen gemacht habe und die Zahl der größeren Fehler dadurch gesunken ist. Bei der Frage, ob ein Spieler im Abseits steht, könne die VAR-Technik aber noch verbessert werden.
Limb-Tracking soll Position von Körperteilen genau bestimmen
Aus diesem Grund arbeite die Fifa an neuen Technologien, die die Abseits-Frage schneller und genauer beantworten kann, so der Verband. Die Entscheidung soll unter anderem anhand einer Auswertung der Position der Spieler aber auch ihres Verhaltens im Spiel erfolgen, wobei der Schiedsrichter auch weiterhin die endgültige Entscheidung fällt.Das System basiert nach Angaben der Fifa auf dem sogenannten Limb-Tracking, bei dem die Bewegungen von Armen und Beinen der Spieler nachverfolgt werden. Man konzentriert sich vor allem darauf, wo der Ball zuletzt berührt wurde und welcher Körperteil welches Spielers sich in diesem Moment am nächsten zur Torlinie befunden hat.
Die Fifa hatte das System bereits im kleineren Maßstab in Spanien, England und Deutschland erprobt, der jetzt stattfindende Arab Cup ist der bisher größte Test für die neue Technik, treten doch insgesamt 16 Mannschaften in sechs Stadien im arabischen Emirat Qatar gegeneinander an. Letztlich geht es auch darum, ob die halbautomatische Abseitserkennung für eine Verwendung bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Frage kommt.
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