NFT-Markplatz OpenSea: Unbekannte erbeuten per Phishing 1,7 Mio. $
Non-Fungible Tokens (NFTs) sind derzeit das Thema der Stunde, man muss auch von Hype sprechen. Doch wo Hype und sehr viel Geld im Spiel sind, gibt es auch viele, die davon profitieren wollen - mitunter auf betrügerische Weise. So wie im aktuellen Fall der Plattform OpenSea.
OpenSea ist der derzeit größte Marktplatz für NFTs, die 2017 gegründete Plattform erlaubt es, Non-Fungible Tokens zu erschaffen und zu verkaufen bzw. versteigern. Angesichts des derzeitigen NFT-Hypes ist der Wert von OpenSea gewaltig, nach derzeitigem Stand sind es gut 13 Milliarden Dollar.
Das wissen natürlich auch Betrüger und andere Kriminelle. Und Vertreter dieser Fraktion haben nun bei OpenSea "zugegriffen". Denn bei einer groß angelegten Phishing-Attacke wurden 254 Tokens entwendet, der geschätzte Wert liegt bei mehr als 1,7 Millionen Dollar.
Die Masche war ziemlich billig und kann als klassisches Phishing bezeichnet werden: Nutzer der Plattform bekamen Mails, die wie ein OpenSea Community Update aussahen. Die Kunden wurden dabei eingeladen, ihre Etherium-Listings in einen neuen Smart Contract zu migrieren.
Einige der NFTs konnten den ursprünglichen Besitzern zurückgegeben werden, einen Teil konnte der Angreifer aber verkaufen. Eine Untersuchung des Wallets des Angreifers hat gezeigt, dass er aber "nur" Etherium im Wert von 1,7 Millionen Dollar gesammelt hat. "Nur" deshalb, weil in Gerüchten zuvor von 200 Millionen Dollar die Rede war.
Das wissen natürlich auch Betrüger und andere Kriminelle. Und Vertreter dieser Fraktion haben nun bei OpenSea "zugegriffen". Denn bei einer groß angelegten Phishing-Attacke wurden 254 Tokens entwendet, der geschätzte Wert liegt bei mehr als 1,7 Millionen Dollar.
Die Masche war ziemlich billig und kann als klassisches Phishing bezeichnet werden: Nutzer der Plattform bekamen Mails, die wie ein OpenSea Community Update aussahen. Die Kunden wurden dabei eingeladen, ihre Etherium-Listings in einen neuen Smart Contract zu migrieren.
Zeitpunkt clever gewählt
Der Zeitpunkt des Phishing-Versuchs war sicherlich kein Zufall, denn nur einen Tag zuvor hat OpenSea selbst einen eigenen "intelligenten Vertrag" eingeführt - und das erklärt wohl auch, warum verhältnismäßig viele Nutzer darauf reingefallen sind. OpenSea-Chef Devin Finzer erläutert in einem Thread auf Twitter, dass insgesamt 32 User davon betroffen waren. Die haben einen Vertrag unterschrieben, der einen bösartigen Payload aufwies, das wiederum machte es dem Angreifer möglich, die NFTs auf ihn oder sie zu überschreiben.Einige der NFTs konnten den ursprünglichen Besitzern zurückgegeben werden, einen Teil konnte der Angreifer aber verkaufen. Eine Untersuchung des Wallets des Angreifers hat gezeigt, dass er aber "nur" Etherium im Wert von 1,7 Millionen Dollar gesammelt hat. "Nur" deshalb, weil in Gerüchten zuvor von 200 Millionen Dollar die Rede war.
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