Trump-Netzwerk Truth Social ist gestartet, allerdings sehr holprig
Donald Trump ist bekanntlich von seiner Lieblingsmitteilungsplattform vor gut einem Jahr verbannt worden. Grund waren seine Lügen zur Präsidentschaftswahl und Vorwürfe, dass er per Twitter den Sturm aufs Kapitol angezettelt hat. Nun startet Trump (s)einen Twitter-Klon.
Heute feiern die USA den Presidents' Day (offiziell eigentlich Washington's Birthday genannt). Das ist ein nationaler Feiertag, der die bisherigen Staatsführer des Landes ehrt. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten ist für viele der schlechteste, den das Land je gesehen hat, nach seiner eigenen Selbstwahrnehmung steht Donald Trump aber in einer Reihe mit George Washington, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln, also den Legenden dieses Amtes.
Am liebsten teilt er das seinen Anhängern selbst mit, doch aktuell hat er dafür kein echtes Medium. Denn nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol am 6. Januar 2021 wurde Trump auf praktisch allen relevanten Netzwerken gesperrt, darunter Twitter und Facebook. Seither versucht der 75-Jährige, ein passendes Medium zu finden. Das gelang ihm aber nur mäßig, so war seine Karriere als Blogger nach nur zwei Beiträgen zu Ende.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verläuft der Start aber alles andere als glatt: Konten lassen sich nicht registrieren, Nutzer landen teilweise auf einer Warteliste, offiziell wegen einer "massiven Nachfrage". Per Browser erhält man Error 1020 ("Access Denied"), das ist ein Fehler, zu dem es bei Verwendung des Cloudflare-Proxys kommen kann.
Ob der Ansturm tatsächlich so groß ist, es zu technischen Problemen kommt oder gar eine (DDoS-)Attacke gegen Truth Social läuft, ist derzeit nicht klar. Probleme sind für das Netzwerk trotz eines kolportierten Budgets von etwa einer Milliarde Dollar nichts Ungewöhnliches: So wurde man vergangenen Herbst dabei erwischt, den Code vom Open-Source-Netzwerk Mastodon eins zu eins übernommen zu haben.
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Am liebsten teilt er das seinen Anhängern selbst mit, doch aktuell hat er dafür kein echtes Medium. Denn nach dem Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol am 6. Januar 2021 wurde Trump auf praktisch allen relevanten Netzwerken gesperrt, darunter Twitter und Facebook. Seither versucht der 75-Jährige, ein passendes Medium zu finden. Das gelang ihm aber nur mäßig, so war seine Karriere als Blogger nach nur zwei Beiträgen zu Ende.
Truth Social ist da, aber mit Problemen
Nun startet also der nächste Versuch: Truth Social, im Wesentlichen ein Twitter-Klon, der sich explizit an die Anhänger des 45. Präsidenten richtet und wo Trump auch der Star und die zentrale Attraktion sein soll. Seit kurzem ist das neue Netzwerk auch "verfügbar": Nutzer, die sich vorangemeldet haben, können Truth Social seit Sonntag herunterladen, bisher steht allerdings nur eine iOS-Version der App bereit.Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verläuft der Start aber alles andere als glatt: Konten lassen sich nicht registrieren, Nutzer landen teilweise auf einer Warteliste, offiziell wegen einer "massiven Nachfrage". Per Browser erhält man Error 1020 ("Access Denied"), das ist ein Fehler, zu dem es bei Verwendung des Cloudflare-Proxys kommen kann.
Ob der Ansturm tatsächlich so groß ist, es zu technischen Problemen kommt oder gar eine (DDoS-)Attacke gegen Truth Social läuft, ist derzeit nicht klar. Probleme sind für das Netzwerk trotz eines kolportierten Budgets von etwa einer Milliarde Dollar nichts Ungewöhnliches: So wurde man vergangenen Herbst dabei erwischt, den Code vom Open-Source-Netzwerk Mastodon eins zu eins übernommen zu haben.
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