Schnelle PCIe 5.0-SSDs: So lange müssen sich PC-Nutzer noch gedulden

Die ersten SSDs mit PCIe 5.0-Anbindung werden in der kommenden Zeit zwar auf dem Markt verfügbar sein, aber es dauert noch ziemlich lange, bis die neue Technologie auch für PCs von Privatnutzern bereitstehen wird, wie aktuelle Hersteller-Aussagen zeigen. Als verschiedene Hersteller im Vorfeld der CES ihre ersten PCIe 5.0-SSDs für die Server in großen Datenzentren ankündigten und diese bereits in wenigen Wochen in größeren Stückzahlen liefern wollen, stieg auch die Vorfreude bei so manchem PC-Nutzer, dass die ersten Consumer-Modelle dann zumindest im Laufe des Jahres ebenfalls verfügbar sein werden.

Dem ist aber keineswegs so, wie unter anderem der Controller-Hersteller Silicon Motion jüngst klarmachte, so ein Bericht von Ars Technica. Demnach terminierte das Unternehmen die Verfügbarkeit der ersten PCIe 5.0-Controller für den Consumer-Bereich auf das Jahr 2024. In den kommenden zwei Jahren will sich das Unternehmen dort, wo es um herkömmliche PCs geht, noch vollständig auf PCIe 4.0 konzentrieren.

Wartezeit nicht ungewöhnlich

Das enorme Interesse an dem neuen Standard kommt nicht von ungefähr. Immerhin dürfen Nutzer hier noch einmal mit einer Verdoppelung des Datendurchsatzes rechnen. Das zeigen auch die bereits angekündigten Server-SSDs, die das in der Praxis schon umsetzen: Die auf der CES gezeigten Speichermedien von ADATA bringen es auf Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14 Gigbyte pro Sekunde, beim Schreiben werden immerhin 12 Gigabyte pro Sekunde erreicht. Die zugrundeliegenden Benchmark-Tests wurden dabei mit einem Silicon Motion SM2508-Controller durchgeführt.

Die recht lange Pause bis zur Verfügbarkeit von Consumer-Varianten dürfte allerdings all jene nicht überraschen, die schon die Einführung der PCIe 4.0-Technologie bewusst verfolgt haben. Auch damals lagen Jahre zwischen dem Einsatz der ersten entsprechenden Systeme in Datenzentren und dem Auftauchen entsprechender Schnittstellen in PCs und Workstations.

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