ARM-Übernahme: Nvidia sieht den 40 Milliarden-Deal bereits platzen

Hinter den Kulissen der ARM-Übernahme soll sich Chiphersteller Nvidia bereits damit abgefunden haben, dass der Deal über 40 Milliarden US-Dollar scheitert. Aus Medienberichten geht hervor, dass die weltweiten Wettbewerbsbehörden dem Kauf nicht zustimmen werden. Bereits im September 2020 verkündete Nvidia mit einem Paukenschlag die geplante Übernahme des für seine Chiparchitektur bekannten Mikroprozessor-Konzerns ARM. Für 40 Milliarden US-Dollar wollte die japanische SoftBank Group ihre Anteile an Nvidia abtreten, die mit dem Deal weiter im Bereich der künstlichen Intelligenz hätten wachsen können. Wie der Branchendienst Bloomberg heute mitteilt, bereitet sich Nvidia allerdings derzeit auf ein Scheitern der Übernahme vor.


Deal wird von Kartellbehörden weltweit blockiert

Unter anderem wurden Nvidia seitens der Regulierungsbehörden Stolpersteine in den Weg gelegt. Grund dafür ist die Annahme, der Chiphersteller würde die ARM-Geschäfte soweit umkrempeln, dass neue Technologien aktuellen Partnern vorenthalten werden könnten. Beide Unternehmen widersprechen den Anschuldigungen. Seit Dezember versucht die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC, dt. US-Handelsbehörde) den Deal mit rechtlichen Schritten zu verhindern. Im Vorfeld haben zudem die chinesischen und britischen Behörden ihre Bedenken geäußert.

Für Nvidia könnte sich das Scheitern der ARM-Übernahme als Milliardengrab herausstellen. Aus dem Übernahmevertrag mit der SoftBank Group (via heise) geht eine Klausel hervor, welche eine Bestätigung des Deals durch Zustimmung der Kartellhüter bis September 2022 vorsehen. Sollte Nvidia bis dahin vor den Behörden keinen Erfolg erzielen, kann oder wird die Anzahlung in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar seitens der SoftBank einbehalten werden, die in etwa der Hälfte eines Quartalsgewinns (Fiskalzeitraum Q3/2022) entspricht.

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