ARM-Übernahme durch Nvidia schmeckt Großbritannien nicht
Es gibt neuen Gegenwind gegen die Übernahme des britischen Unternehmens ARM durch den US-Konzern Nvidia. Die britische Regierung hat Einwände bezüglich der nationalen Sicherheit und will jetzt in einem Verfahren die Auswirkungen prüfen.
Im vergangenen Herbst überraschte die Entscheidung, dass die US-Chipfirma Nvidia den Zuschlag zur Übernahme von ARM erhalten hat. Doch nun wird die Liste derer, die sich noch gegen den Deal stellen, immer länger. Nachdem schon die großen Mitbewerber, allen voran Google, Microsoft und Qualcomm, sich gegen die Übernahme ausgesprochen hatten, folgt nun ein "Stopp" aus der britischen Regierung. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Der britische Digitalminister Oliver Dowden bestätigte gegenüber Reuters, er habe eine sogenannte "Interventionsmitteilung" über den Verkauf von ARM durch die japanische SoftBank an Nvidia erlassen. "Als nächster Schritt und um mir zu helfen, die relevanten Informationen zu sammeln, wird die unabhängige britische Wettbewerbsbehörde nun einen Bericht über die Auswirkungen der Transaktion erstellen", sagte er. Nvidia reagierte in einer ersten Stellungnahme gelassen und ließ mitteilen, dass man bei dem Deal keinerlei wesentliche Probleme für die nationale Sicherheit sehe.
"Wir werden weiterhin eng mit den britischen Behörden zusammenarbeiten, so wie wir es seit der Ankündigung dieses Deals getan haben", schrieb Nvidia in einer Antwort an Reuters. ARM ist ein wichtiger Akteur in der globalen Halbleiterindustrie, einem Sektor, der für Technologien von künstlicher Intelligenz und Quantencomputing bis hin zu 5G-Telekommunikationsnetzwerken grundlegend ist. Daher will die britische Regierung die Auswirkungen eines Zusammenschlusses mit dem US-Konzern genau prüfen.
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Steht der 40-Milliarden-Dollar-Deal nun auf der Kippe?
Die britische Regierung wird demnach die Auswirkungen des Kaufs des britischen Chipdesigners ARM Holdings durch den US-Konzern Nvidia auf die nationale Sicherheit hin prüfen, hieß es am Montag - womit der 40-Milliarden-Dollar-Deal nun tatsächlich auf der Kippe stehen könnte. Denn die Übernahme setzt die Genehmigung durch die zuständigen Behörden voraus.Der britische Digitalminister Oliver Dowden bestätigte gegenüber Reuters, er habe eine sogenannte "Interventionsmitteilung" über den Verkauf von ARM durch die japanische SoftBank an Nvidia erlassen. "Als nächster Schritt und um mir zu helfen, die relevanten Informationen zu sammeln, wird die unabhängige britische Wettbewerbsbehörde nun einen Bericht über die Auswirkungen der Transaktion erstellen", sagte er. Nvidia reagierte in einer ersten Stellungnahme gelassen und ließ mitteilen, dass man bei dem Deal keinerlei wesentliche Probleme für die nationale Sicherheit sehe.
"Wir werden weiterhin eng mit den britischen Behörden zusammenarbeiten, so wie wir es seit der Ankündigung dieses Deals getan haben", schrieb Nvidia in einer Antwort an Reuters. ARM ist ein wichtiger Akteur in der globalen Halbleiterindustrie, einem Sektor, der für Technologien von künstlicher Intelligenz und Quantencomputing bis hin zu 5G-Telekommunikationsnetzwerken grundlegend ist. Daher will die britische Regierung die Auswirkungen eines Zusammenschlusses mit dem US-Konzern genau prüfen.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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