Netzphänomen Wordle: New York Times kauft den viralen Rätselspaß

In den vergangenen Wochen ist in sozialen Medien immer häufiger ein bis zu 6 x 5 großes Raster an gelben und grünen Kästchen aufgetaucht, mittlerweile dürften die meisten das Worte-Ratespiel Wordle auch selbst kennen. Nun hat das Spiel einen neuen Besitzer, die New York Times. Die renommierte US-Tageszeitung New York Times ist für ihre Rätselsektion bekannt, das Kreuzworträtsel der NYT ist vielleicht das berühmteste der Welt. Und nun hat das Medienunternehmen einen prominenten Neuzugang zu vermelden, denn man hat sich die Rechte an Wordle gesichert.

Millionen Dollar für ein Wörter-Rätsel

Die New York Times und Josh Wardle, Erfinder von Wordle, gaben das Geschäft vor kurzem bekannt. Der Programmierer aus Brooklyn kann sich über einen "niedrigen siebenstelligen" Betrag freuen, wie die NYT in einem Beitrag schreibt. Die Ankündigung des Geschäfts hat bei Wordle-Fans in sozialen Medien für Kritik gesorgt, da diese befürchten, dass das Ratespiel schon bald kostenpflichtig sein wird. Doch die New York Times teilte mit, dass das Spiel für neue und bestehende Spieler kostenlos bleiben wird - allerdings heißt es auch "zunächst".

Wardle selbst fehlten eigenen Angaben nach die Worte, wie er auf Twitter schreibt: "Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass dies nicht ein wenig überwältigend gewesen wäre. Schließlich bin ich nur eine Person, und es ist mir wichtig, dass Wordle, während es wächst, auch weiterhin für alle eine gute Erfahrung bietet."

Die US-Tageszeitung befindet sich derzeit auf einer kleinen Einkaufstour: So hat die New York Times im Januar bekannt gegeben, dass man für 550 Millionen Dollar die bekannte US-Sportseite The Athletic übernimmt. Außerdem hat man sich auch in andere digitale Medien eingekauft, wie die abonnementbasierte Audio-App Audm und die Produktbewertungs-Seite Wirecutter.
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