ESA ruft Hacker auf, sich einen echten Satelliten im All vorzunehmen
Hacker ist nicht gleich Hacker: Das sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Denn zahlreiche Sicherheitsexperten werden von Industrie und offiziellen Einrichtungen angeheuert, um ihre Systeme zu testen und abzusichern. Die ESA ruft nun zum Hacken eines Satelliten auf.
Die Europäische Raumfahrtagentur ESA möchte diese auch als White-Hat-Hacker bezeichneten Sicherheitsexperten für ihre Zwecke einspannen und hat deshalb einen Wettbewerb ausgerufen. Auf einer Sicherheitskonferenz im April wird die Weltraumbehörde ihren OPS-SAT-Satelliten bereitstellen, damit die ausgewählten Hacker sich diesen im Live-Betrieb vorknöpfen.
Auf der Seite zum Wettbewerb schreibt die ESA (via Heise): "Während der Cysec-Konferenz im April 2022 wird das Weltraumlabor OPS-SAT der ESA ausgewählten, eingeladenen Bewerbern zur Verfügung gestellt, um ihre Gewinnerideen in einer kontrollierten und robusten Umgebung zu testen - genau die Art von Experiment, für die der 30 Zentimeter große fliegende CubeSat entwickelt wurde."
Die Live-Demo wird nach Angaben der ESA durchaus eine Herausforderung sein. Denn: "Die Veranstaltung wird technisch sehr anspruchsvoll sein, da den Teams nur sechs Minuten Zeit für die Kommunikation mit dem Satelliten zur Verfügung stehen werden."
Das Interesse unter den Hackern ist (hoffentlich) groß. So sagte etwa YesWeHack-CTO Romain Lecoeuvre: "Weltraumressourcen spielen eine entscheidende Rolle bei vielen Diensten, die wir täglich auf der Erde nutzen. Daher ist es sinnvoll, sie genauso zu schützen wie sicherheitskritische Dienste auf der Erde. Wir freuen uns darauf, unser Know-how im Bereich des ethischen Hackings in diese Branche einzubringen."
Auf der Seite zum Wettbewerb schreibt die ESA (via Heise): "Während der Cysec-Konferenz im April 2022 wird das Weltraumlabor OPS-SAT der ESA ausgewählten, eingeladenen Bewerbern zur Verfügung gestellt, um ihre Gewinnerideen in einer kontrollierten und robusten Umgebung zu testen - genau die Art von Experiment, für die der 30 Zentimeter große fliegende CubeSat entwickelt wurde."
Drei Finalisten dürfen ran
Daran kann sich aber natürlich nicht jeder versuchen, zumindest nicht im Finale des Wettbewerbs. Denn zunächst will die ESA drei Finalist*innen auswählen. Hierfür sollen Teilnehmer bis zum 18. Februar 2022 ihre Ideen einreichen. Später können sich erste Hacker an einer Kopie des Satelliten versuchen, aus den eingereichten Hacks und Angriffsszenarien werden schließlich drei ausgewählt, die die Live-Demonstration durchführen dürfen.Die Live-Demo wird nach Angaben der ESA durchaus eine Herausforderung sein. Denn: "Die Veranstaltung wird technisch sehr anspruchsvoll sein, da den Teams nur sechs Minuten Zeit für die Kommunikation mit dem Satelliten zur Verfügung stehen werden."
Das Interesse unter den Hackern ist (hoffentlich) groß. So sagte etwa YesWeHack-CTO Romain Lecoeuvre: "Weltraumressourcen spielen eine entscheidende Rolle bei vielen Diensten, die wir täglich auf der Erde nutzen. Daher ist es sinnvoll, sie genauso zu schützen wie sicherheitskritische Dienste auf der Erde. Wir freuen uns darauf, unser Know-how im Bereich des ethischen Hackings in diese Branche einzubringen."
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