Verbraucherzentralen fordern "sozialere" Kaufprämie für Elektroautos

Es steht außer Frage, dass die Elektromobilität in Deutschland durch die Kaufprämie für E-Autos, die im Rahmen des Corona-Konjunktur-Programms erweitert wurde, einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Dennoch sind Elektroautos immer noch etwas für Besserverdiener.
Elektroautos, Elektromobilität, Akku, tesla, Elektroauto, E-Auto, Energie, Batterie, Tesla Motors, Stromversorgung, Strom, Energieversorgung, Akkulaufzeit, Laden, ökostrom, Stromspeicher, Stromnetz, Aufladen, Akkupack, Quick Charge, Elektrofahrzeug, Supercharger, Batterien, Power, Zellen, Energiemanagement, SuperCharge, Stromstecker, Handy laden, Ladestationen, Akkutellen, Akkuzellen, Lade
Das ist auch der Grund, warum der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dieser Tage eine Anpassung des Umweltbonus fordert. Genauer gesagt will der vzbv, dass diese Art der Förderung eine bessere Berücksichtigung der sozialen Komponente der Menschen bekommt (via Caschy). Ziel des Ganzen ist es natürlich, Elektroautos auch für jene interessant zu machen, die bisher aus finanziellen Gründen nicht am Verbrenner vorbeikommen.

Prämie ist sinnvoll, aber auf Dauer nicht tragbar

Das Ganze basiert auf einer Studie von Element Energy im Auftrag der europäischen Verbraucherschutzorganisation BEUC sowie des vzbv (PDF). Diese kam zum Ergebnis, dass elektrisch angetriebene Autos in Deutschland unter Berücksichtigung von Kaufanreizen und Steuervergünstigungen bereits heute in Bezug auf die Gesamthaltungskosten für Fahrzeugkäufer der günstigste Antrieb sind. Prämien sind kurzfristig wichtig, um die Verbreitung zu fördern, langfristig sind sie aus Sicht des Steuerzahlers aber nicht sinnvoll.


Laut den Verbraucherschützern ist es deshalb begrüßenswert, dass die Innovationsprämie für E-Autos Ende 2025 auslaufen soll, man will überdies, dass alle Kaufprämien zu diesem Zeitpunkt enden. Das bedeutet aber nicht, dass es künftig keine finanziellen Erleichterungen geben soll. Aber: Der vzbv fordert, dass bis dahin eine soziale Komponente eingeführt wird, die die E-Auto-Förderung an das Einkommen koppelt.

Dabei sollen einerseits nur Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 100.000 Euro, andererseits sollen nur Fahrzeuge mit einem Basislistenpreis von unter 40.000 Euro gefördert werden. Das Ziel ist also klar: Eine Förderung soll es nach wie vor geben, aber eben nur für jene, die die wirklich brauchen.

Weitere Forderungen sind eine Anpassung der Kaufprämie für Plug-in-Hybride, genauer gesagt sollen Mindestreichweite und der elektrische Fahranteil stärker gewichtet werden. Außerdem soll der Gebrauchtwagenmarkt gestärkt werden.

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!