Steam: Globale Version in China offline, Plattform wohl gesperrt
Die Gaming-Plattform Steam scheint in China gesperrt worden zu sein. Seit gestern haben chinesische Spieler keine Möglichkeit mehr, ohne Umwege auf den Valve-Dienst zuzugreifen. In den letzten Jahren ist der Kurs der chinesischen Regierung gegenüber Videospielen härter geworden.
Wie ein Reddit-Nutzer (via The Gamer) schreibt, wurde die Steam-Domain auf die Blacklist der chinesischen Firewall gesetzt. Damit können weder die Webseite noch der Shop vom chinesischen Festland aus erreicht werden. Bisher hat sich die Regierung noch nicht zu dem Thema geäußert. Gerüchten zufolge könnte es sich bei der Sperre um die Folge einer DNS-Attacke und nicht um einen absichtlichen, politisch motivierten Bann handeln.
Von dem Steam-Bann scheinen nur wenige Nutzer überrascht zu sein. Die Haltung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegenüber Videospielen hat sich in letzter Zeit stark verändert. Die Regierung sieht Gaming nun kritischer, da viele Titel "antichinesische Inhalte" wie "feminine Männer" enthalten. Da die meisten Spiele die Bedingungen der KPCh nicht erfüllen, wurden in den vergangenen Monaten kaum noch neue Titel offiziell genehmigt.
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China stellt eigenen Steam-Client bereit
Chinesische Gamer, welche die Sperre nicht mit Hilfe einer VPN-Verbindung umgehen möchten, müssen jedoch nicht auf alle Spiele verzichten. In China wird eine abgespeckte Version des Steam-Clients angeboten. Das Programm soll weiterhin zur Verfügung stehen und funktionieren. Während die globale Version etwa 60.000 Titel anbietet, enthält Steam China lediglich knapp 100 Games. Unter den angebotenen Spielen befinden sich mit Dota 2 und CS: Go jedoch auch zwei der beliebtesten Titel in China.Von dem Steam-Bann scheinen nur wenige Nutzer überrascht zu sein. Die Haltung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegenüber Videospielen hat sich in letzter Zeit stark verändert. Die Regierung sieht Gaming nun kritischer, da viele Titel "antichinesische Inhalte" wie "feminine Männer" enthalten. Da die meisten Spiele die Bedingungen der KPCh nicht erfüllen, wurden in den vergangenen Monaten kaum noch neue Titel offiziell genehmigt.
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