Falt-Smartphone ist Samsungs Entwicklungsabteilung nicht mehr genug

Faltbare Smartphones sind immer noch ein Nischenprodukt, dessen wirklicher Nutzen sich noch herauskristallisieren muss. Während sich die aktuelle Generation noch bewährt, köcheln in Samsungs Entwicklungsabteilung schon die Ideen für den nächs­ten Schritt.
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Letsgodigital

Falten kann jeder, aber Samsung will jetzt auch noch schieben

Dem großen Durchbruch von faltbaren Smartphones steht aktuell vor allem eines im Weg: der Preis. Abseits von der Bereitschaft, 1500 Euro und mehr für ein Gerät zu investieren, müssen Nutzer aber auch Nachteile wie empfindliche Displayoberflächen mit spürbaren Falten und eine allgemein deutlich reduzierte Robustheit hinnehmen. Samsung spielt jetzt in einem Patent mit einer Idee, die das Fold-Konzept ambitioniert weiterdenkt. Samsung Galaxy Z Fold & Slide (LetsGoDigital)Falten gibt es, Sliden gibt es: Samsung kombiniert das Galaxy Z Fold & Slide zusammen Wie LetsGoDigital berichtet, hat Samsung unter der Überschrift "Galaxy Z Fold & Slide" das entsprechende Patent am 10. Juni 2021 bei der WIPO (World Intellectual Property Office) eingereicht, die Veröffentlichung erfolgte jetzt aber erst zu Erteilung am 16. Dezember. Was der Name vermuten lässt, verspricht dann auch die Kurzbeschreibung der Schutzschrift. Samsung ersinnt hier ein "elektronisches Gerät mit Klapp- und Schiebefunktion".

Samsung Galaxy Z Fold & Slide (LetsGoDigital)Samsung Galaxy Z Fold & Slide (LetsGoDigital)Samsung Galaxy Z Fold & Slide (LetsGoDigital)Samsung Galaxy Z Fold & Slide (LetsGoDigital)

Im "normalen" Zustand zeigt sich hier ein Gerät mit sehr schmalen Rändern auf Ober- und Unterseite. Während sich das Display auf der linken Seite über den Rand wölbt, findet es rechts einen scharfkantigen Abschluss. Ähnlich dem Slidable, das Samsung Anfang des Jahres präsentiert hatte, kann die Anzeige auf dieser Seite um rund ein Drittel der Gesamtgröße herausgeschoben werden.

Ziemlich konkret

Der Unterschied zu bisherigen Smartphones mit Schiebemechanismus: Samsung sieht hier ein weiteres Scharnier vor, das es erlaubt, die verlängerte Bildschirmfläche in vier verschiedenen Positionen nach oben zu falten. Das Patent beschreibt, dass sich das Benutzerinterface hier natürlich der entsprechenden Ausrichtung anpasst.

Darüber hinaus macht Samsung es auch in Bezug auf die weitere Hardware schon deutlich konkreter, als in vielen andere Schriften dieser Art. Für die Eingabe sieht man hier auch den Support des S-Pen vor. Für Aufnahmen wird die Under-Display-Kamera so platziert, dass diese auch im ausgefahrenen und aufgeklappten Zustand nutzbar bleibt.

Wie LetsGoDigital betont, hat Samsung in diesem Jahr die beiden Namen Galaxy Z Slide und Galaxy Z Roll zum Markenschutz angemeldet, die Gerüchteküche schreibt entsprechende Geräte für das Jahr 2022 herbei. Bei dem Patent gilt aber wie immer: Zunächst skizziert man hier nur potenzielle Ansätze, was davon in Produkten landet, werden erst die kommenden Jahre zeigen.

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