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Meta-Deal: AMD hat den wohl größten Auftrag der Firmengeschichte
Beim Chipdesigner AMD haben dieser Tage die Sektkorken geknallt. Das Unternehmen hat den wahrscheinlich wichtigsten und größten Auftrag seit vielen Jahren erhalten und wird zukünftig die Rechenzentren Meta Platforms' - ehemals Facebook - antreiben.
Die Basis dafür bilden die Epyc-Prozessoren der 3. Generation, teilte AMD gestern auf seinem "Accelerated Data Center Premiere"-Event mit. Allerdings kommen die Chips nicht in der handelsüblichen Ausführung zum Einsatz. Vielmehr hätten beide Geschäftspartner auf der Grundlage der aktuellen Epycs einen speziell angepassten Prozessor für die Meta-Datenzentren entwickelt.
Welches finanzielle Volumen der Deal mit Meta hat, wurde nicht bekannt gegeben. Allerdings dürfte die Sache helfen, den Marktanteil weiter ordentlich auszubauen. Denn auf der einen Seite sind die Chip-Mengen, die Meta in seinen Rechenzentren rund um die Welt benötigt, durchaus beachtenswert. Andererseits hat ein solcher Deal mit einem der größten Tech-Konzerne der Welt natürlich auch Strahlkraft für Verhandlungen mit anderen potenziellen Großkunden.
Entsprechend stark fiel natürlich auch die Reaktion an der Börse aus. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe des Deals lässt sich in der Kurs-Kurve der AMD-Aktie am ordentlichen Ausschlag nach oben gut erkennen. Hier honorieren die Anleger, dass der kleine Intel-Konkurrent nicht einfach nur Nadelstiche gegen den dominierenden CPU-Produzenten setzen kann, sondern sich immer stärker als ernstzunehmender Wettbewerber mit viel Potenzial nach oben langfristig etabliert.
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Welches finanzielle Volumen der Deal mit Meta hat, wurde nicht bekannt gegeben. Allerdings dürfte die Sache helfen, den Marktanteil weiter ordentlich auszubauen. Denn auf der einen Seite sind die Chip-Mengen, die Meta in seinen Rechenzentren rund um die Welt benötigt, durchaus beachtenswert. Andererseits hat ein solcher Deal mit einem der größten Tech-Konzerne der Welt natürlich auch Strahlkraft für Verhandlungen mit anderen potenziellen Großkunden.
Aktie springt
Es ist keineswegs so, dass AMD nicht auch schon Prozessoren an viele andere große Tech-Konzerne liefern würde - Alphabet/Google, Amazon und Microsoft stehen auch auf der Liste, allerdings bestehen mit diesen wohl keine so umfassenden Lieferabkommen wie es nun beim Dachkonzern Facebooks, WhatsApps und Instagrams der Fall ist.Entsprechend stark fiel natürlich auch die Reaktion an der Börse aus. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe des Deals lässt sich in der Kurs-Kurve der AMD-Aktie am ordentlichen Ausschlag nach oben gut erkennen. Hier honorieren die Anleger, dass der kleine Intel-Konkurrent nicht einfach nur Nadelstiche gegen den dominierenden CPU-Produzenten setzen kann, sondern sich immer stärker als ernstzunehmender Wettbewerber mit viel Potenzial nach oben langfristig etabliert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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