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Mechazilla bewegt sich: SpaceX testet Arme, die Starship fangen sollen
Der Landeturm von Starship unterscheidet sich deutlich von bisherigen Aufbauten dieser Art. Um beim Raumschiff selbst viel Gewicht zu sparen, werden wichtige Komponenten in die Startanlage verlagert. Jetzt hat SpaceX den Turm, Spitzname "Mechazilla", ausführlich getestet.
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Neben den üblichen Aufgaben wie Fixierung und Betankung kommen dem Launchturm von SpaceX nämlich noch einige Aufgaben zu, die andere Systeme dieser Art nicht übernehmen müssen. Das Unternehmen selbst spricht hier von der "Stufe Null", auf die möglichst viele Mechanismen, die man bei Start und Landung nicht unbedingt direkt am Schiff benötigt, verlagert werden können. Eine der Einsparungen: Obwohl Starship zur Erde zurückkehren soll, hat SpaceX hier die Landebeine gestrichen.
Die Idee: Am Launchturm sind zwei Arme angebracht, die sowohl Booster als auch Oberstufe kurz vor der Landung aus der Luft fangen sollen. Zusätzlich können diese vor dem Launch als Kransystem zum Einsatz kommen, um die Raketenstufen zu stapeln. Nachdem der entsprechende gigantische Aufbau schon vor einer ganzen Weile an der Startanlage montiert wurde, sind die von Elon Musk scherzhaft "Stäbchen" genannten Arme jetzt erstmals einem ausführlichen Test unterzogen worden.
Für den geplanten ersten Orbitalflug von Schiff 20 und Booster 4 wird der Fang-Mechanismus aber noch nicht zum Einsatz kommen, denn diese sollen nach Wiedereintritt ihr Triebwerk-gestütztes Lademanöver erst einmal über dem offenen Ozean erproben. Bis Mechazilla wirklich zupacken darf, wird es also noch eine ganze Weile dauern.
Das Starship Projekt von SpaceX testet die Fangarme für den Orbitalflug
Wann SpaceX mit der größten und mächtigsten Rakete der Menschheitsgeschichte, Starship, seinen ersten Orbitalflug schafft, ist immer noch nicht absehbar - zuletzt musste man erneut eine Verzögerung um mehrere Monate hinnehmen. Bis dahin hat das Unternehmen aber auch noch einiges an Arbeit vor sich. Denn nicht nur Schiff 20 und Booster 4 müssen für den Flug fit gemacht werden, auch die Startanlage ist für einen Erfolg entscheidend.
Auf YouTube ansehenNeben den üblichen Aufgaben wie Fixierung und Betankung kommen dem Launchturm von SpaceX nämlich noch einige Aufgaben zu, die andere Systeme dieser Art nicht übernehmen müssen. Das Unternehmen selbst spricht hier von der "Stufe Null", auf die möglichst viele Mechanismen, die man bei Start und Landung nicht unbedingt direkt am Schiff benötigt, verlagert werden können. Eine der Einsparungen: Obwohl Starship zur Erde zurückkehren soll, hat SpaceX hier die Landebeine gestrichen.
Die Idee: Am Launchturm sind zwei Arme angebracht, die sowohl Booster als auch Oberstufe kurz vor der Landung aus der Luft fangen sollen. Zusätzlich können diese vor dem Launch als Kransystem zum Einsatz kommen, um die Raketenstufen zu stapeln. Nachdem der entsprechende gigantische Aufbau schon vor einer ganzen Weile an der Startanlage montiert wurde, sind die von Elon Musk scherzhaft "Stäbchen" genannten Arme jetzt erstmals einem ausführlichen Test unterzogen worden.
Auf, zu, rauf, runter
Über ein Flaschenzugsystem und an Schienen am Turm bewegten sich die Arme so zum ersten Mal bis auf die geplante Maximalhöhe. Auch der Zuschnapp-Mechanismus mit Öffnen und Schließen der Arme wurde geprobt. Dreh- und Angelpunkt sind hier relativ kleine Haltepunkte an Booster und Oberstufe, die in den Armen einrasten und das gesamte Gewicht tragen sollen. Diese hatte SpaceX beim aktuellen Test mit einem Stahlbalken simuliert.Für den geplanten ersten Orbitalflug von Schiff 20 und Booster 4 wird der Fang-Mechanismus aber noch nicht zum Einsatz kommen, denn diese sollen nach Wiedereintritt ihr Triebwerk-gestütztes Lademanöver erst einmal über dem offenen Ozean erproben. Bis Mechazilla wirklich zupacken darf, wird es also noch eine ganze Weile dauern.
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