Bald Lager leer: Magnesium-Lieferengpass bedroht unzählige Branchen
Europa und Deutschland sind bei der Versorgung mit Magnesium fast vollständig von China abhängig. Jetzt warnt die Industrie, dass wegen drastisch reduzierter Produktionskapazitäten heftige Versorgungsengpässe eine Vielzahl von Branchen bedrohen.
"Es wird erwartet, dass die jetzigen Magnesiumvorräte in Deutschland bzw. in ganz Europa, spätestens in einigen Wochen, bis Ende November 2021, erschöpft sein werden", so die Wirtschaftsvereinigung Metalle laut Bericht von heise in einem Positionspapier, das vor Kurzem veröffentlicht wurde. Demnach bezieht die EU aktuell 95 Prozent des Magnesiumbedarfs aus China. Das Problem: Die chinesische Regierung hatte im Rahmen einer nationalen Kraftanstrengung zur Reduktion des Energieverbrauchs die Produktion drastisch zurückgefahren.
Ohne entschiedenes Einschreiten sieht der Verband "massive Produktionsausfälle" auf die EU und Deutschland zurollen. Die klare Forderung: Die Bundesregierung müsse dringend auf diplomatischer Ebene von China Zusicherungen erwirken.
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Wichtiger Grundbaustein der Wertschöpfungskette wird knapp
Die Hiobsbotschaften in Bezug auf die industrielle Produktion wollen nicht abreißen. Werden viele Branchen, allen voran die Automobilhersteller, aktuell von Engpässen in der Chip-Produktion zu radikalen Maßnahmen bis hin zur Stilllegung der Fabriken gezwungen, gibt es jetzt erneute Warnungen vor Problemen mit essenziellen Lieferketten. Die Vorräte von Magnesium, wichtig für Automobil-, Flugzeug- und Maschinenbau, aber auch die Bauindustrie, neigen sich gefährlich dem Ende zu. Das Problem: Der Nachschub ist nicht geregelt."Es wird erwartet, dass die jetzigen Magnesiumvorräte in Deutschland bzw. in ganz Europa, spätestens in einigen Wochen, bis Ende November 2021, erschöpft sein werden", so die Wirtschaftsvereinigung Metalle laut Bericht von heise in einem Positionspapier, das vor Kurzem veröffentlicht wurde. Demnach bezieht die EU aktuell 95 Prozent des Magnesiumbedarfs aus China. Das Problem: Die chinesische Regierung hatte im Rahmen einer nationalen Kraftanstrengung zur Reduktion des Energieverbrauchs die Produktion drastisch zurückgefahren.
Letztes Mittel Diplomatie
"Anhand unterschiedlicher Quellen kann angenommen werden, dass bis jetzt mindestens 31 Magnesiumwerke in den weltweit wichtigsten Magnesium-Produktionszentren (...) entweder stillgelegt wurden oder ihre Produktion um 50 Prozent senken mussten", zitiert heise die Wirtschaftsvereinigung.Ohne entschiedenes Einschreiten sieht der Verband "massive Produktionsausfälle" auf die EU und Deutschland zurollen. Die klare Forderung: Die Bundesregierung müsse dringend auf diplomatischer Ebene von China Zusicherungen erwirken.
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