Auch bei Smartphones schlägt die Chip-Krise spürbar durch
Die Smartphone-Branche ist von den Engpässen bei Halbleiter-Komponenten ebenso betroffen wie andere Bereiche der Wirtschaft. Auch wenn die öffentliche Aufregung hier deutlich geringer ausfällt, gibt es Lieferprobleme und verschobene Neuvorstellungen.
Die Absatzzahlen fielen im dritten Quartal dieses Jahres zumindest signifikant geringer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner wurden weltweit 6,8 Prozent weniger Geräte verkauft. Allerdings waren fehlende Komponenten hier nicht der einzige Faktor, denn auch zuvor gab es schon ein etwas geringeres Interesse an Smartphones.
Das lag daran, dass die Nutzer sich dann doch wieder darauf zurückbesannen, dass PCs und Notebooks ebenfalls praktische Geräte sind. Homeoffice und andere pandemiegetriebene Faktoren sorgten hier für eine entsprechende Verschiebung bei den Investitionen der Verbraucher. Diese Entwicklung schwächte sich jüngst aber auch schon wieder etwas ab.
Profitieren konnte davon vor allem Apple, da der Konzern über langfristige Lieferverträge verfügt und bei seinen etwas höheren Margen auch den Spielraum hat, bei Bedarf auch mal etwas mehr für einfachere Bauteile auszugeben. So konnte das Unternehmen seinen Marktanteil im dritten Quartal von 11,1 auf 14,2 Prozent ausbauen. Marktführer Samsung hingegen musste sich damit abfinden, dass sein Anteil von 22,1 auf 20,2 Prozent abfiel. Leichte Zuwächse verbuchten hingegen auch die chinesischen Anbieter Xiaomi, Vivo und Oppo, die sich um die 10-Prozent-Marke herum platzierten.
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Das lag daran, dass die Nutzer sich dann doch wieder darauf zurückbesannen, dass PCs und Notebooks ebenfalls praktische Geräte sind. Homeoffice und andere pandemiegetriebene Faktoren sorgten hier für eine entsprechende Verschiebung bei den Investitionen der Verbraucher. Diese Entwicklung schwächte sich jüngst aber auch schon wieder etwas ab.
Apple profitiert
Die Smartphone-Hersteller hofften entsprechend, dass die Corona-Welle bei PCs abflaut und die Käufer wieder stärker zu ihnen zurückkehren, doch dort, wo das der Fall war, bremste nun die Komponenten-Knappheit das Wachstum aus. Dabei fehlte es auch hier nicht an den High End-Bauteilen, sondern an einfacheren Chips für das Energiemanagement oder die Steuerung der Funkfrequenzen.Profitieren konnte davon vor allem Apple, da der Konzern über langfristige Lieferverträge verfügt und bei seinen etwas höheren Margen auch den Spielraum hat, bei Bedarf auch mal etwas mehr für einfachere Bauteile auszugeben. So konnte das Unternehmen seinen Marktanteil im dritten Quartal von 11,1 auf 14,2 Prozent ausbauen. Marktführer Samsung hingegen musste sich damit abfinden, dass sein Anteil von 22,1 auf 20,2 Prozent abfiel. Leichte Zuwächse verbuchten hingegen auch die chinesischen Anbieter Xiaomi, Vivo und Oppo, die sich um die 10-Prozent-Marke herum platzierten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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