Microsoft behebt Problem, das WSUS-Sicherheitsupdates blockierte
Microsoft hat jetzt ein länger bestehendes Problem für Windows 10 für Unternehmen beheben können. Nutzer konnten aufgrund eines Fehlers in der Windows Update-Funktion keine automatischen Sicherheitsupdates über Azure Virtual Desktops erhalten.
Über dieses recht spezielle Problem von Unternehmenskunden mit Windows 10 und Azure Virtual Desktops hatten wir bereits Anfang Juli berichtet. Nach einer Reihe von Pannen und Sicherheitsproblemen mit dem Microsoft Azure Cloud-Angebot war bekannt geworden, dass ein Bug automatische Sicherheitsupdates blockierte. Damit gab es nicht nur einige heikle Sicherheitslücken, sondern auch noch ein Problem in dem Security-Mechanismus.
Dieses Problem hinderte Azure Virtual Desktops-Geräte daran, aktuelle Sicherheitsupdates über die Windows Server Update Services (WSUS) herunterzuladen und zu installieren, sodass nur der Weg über die manuelle Installation blieb. Das war aber für die Nutzer so nicht ersichtlich, es gab keine direkte Fehlermeldung. Man konnte den Status und die fehlenden Updates lediglich sehen, wenn man die Update-Funktion über die Einstellungs-App aufrief.
Erst nachdem der Konzern den Fehler im Juli bestätigt hatte, konnten sich die Unternehmen mit einer Übergangslösung behelfen. Das Problem betrifft sowohl Client- (Windows 10 Enterprise Multisession, Version 1909) als auch Server-Plattformen (Windows Server Multisession, Version 1909).
Siehe auch:
Microsoft meldete dazu in einem Support-Dokument:
- Azure Virtual Desktops können möglicherweise nicht über die Windows Server Update Services aktualisiert werden.
- Das manuelle Herunterladen und Installieren von Sicherheitsupdates ist möglich und kann notwendig sein.
Dieses Problem hinderte Azure Virtual Desktops-Geräte daran, aktuelle Sicherheitsupdates über die Windows Server Update Services (WSUS) herunterzuladen und zu installieren, sodass nur der Weg über die manuelle Installation blieb. Das war aber für die Nutzer so nicht ersichtlich, es gab keine direkte Fehlermeldung. Man konnte den Status und die fehlenden Updates lediglich sehen, wenn man die Update-Funktion über die Einstellungs-App aufrief.
Erst nachdem der Konzern den Fehler im Juli bestätigt hatte, konnten sich die Unternehmen mit einer Übergangslösung behelfen. Das Problem betrifft sowohl Client- (Windows 10 Enterprise Multisession, Version 1909) als auch Server-Plattformen (Windows Server Multisession, Version 1909).
Mangelhafte Kommunikation
Jetzt gibt es ein Update, das den Fehler behebt, der die Updates über WSUS blockierte. Beziehungsweise: Das Update wurde schon vor einigen Wochen ausgerollt, doch Microsoft hat laut dem Online-Magazin Bleeping Computer erst jetzt die Dokumentation im Windows Health Dashboard dahingehend geändert. Dort wird das Problem nun als behoben geführt, mit Datum 6. Oktober. Zuvor hatte der Konzern nichts zu der speziellen Fehlerbereinigung gemeldet.Siehe auch:
Thema:
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