Windows 10-Notfall-Update:
Neues Known Issue Rollback fixt Probleme

Microsoft hat die Verteilung der kumulativen Updates für Win­dows 10, KB5005565 und KB5005101, gestoppt. Da es bei zahl­rei­chen Nut­zern zu Problemen gekommen ist, korrigiert das Win­dows-Team jetzt die Feh­ler mit der so­ge­nann­ten Known Issue Roll­back (KIR)-Funktion.
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Mit der KIR-Funktion kann Microsoft wie bei einem regulären Notfallupdate Fehler schnell und zuverlässig bei allen Nutzern korrigieren, die die automatische Windows-Update-Funktion nutzen. Microsoft hat jetzt einen Notfall-Fix für Probleme mit dem Einfrieren und Abstürzen von Apps veröffentlicht, die durch die kumulativen Updates KB5005565 und KB5005101 verursacht wurden. Wer betroffen ist und ungewöhnliche Abstürze bemerkt, muss jetzt nur abwarten - Microsoft stellt über die Known Issue Rollback-Funktion die PCs wieder her.

Nur bestimmte Windows 10-Nutzer betroffen

Die ursprünglichen Updates wurden dafür gestoppt, korrigiert und wieder zur Verfügung gestellt. Laut dem Microsoft-Support betraf das Problem mit Abstürzen nur Nutzer, die die Microsoft Exploit Protection Export Address Filtering (EAF) Funktion nutzen, die dazu dient, gefährliche Operationen zu erkennen, die von bösartigem Code oder Exploit-Modulen verwendet werden.

Microsoft schreibt dazu:

"Nach der Installation von KB5005101 oder einem späteren Update auf Geräten, die Microsoft Exploit Protection Export Address Filtering (EAF) verwenden, kann es bei einigen Anwendungen zu Problemen kommen. Dieses Problem kann auftreten, wenn sich Anwendungen nicht öffnen lassen, Dateien nicht geöffnet werden können oder beim Versuch, sich anzumelden, ein weißes Fenster angezeigt wird."

Tipp: Rechner neustarten

Bei einem Known Issue Rollback kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis das Fix-Update automatisch auf Verbrauchergeräte und nicht verwaltete Unternehmensgeräte übertragen wird. Ein Neustart kann dazu beitragen, dass die Lösung schneller auf dem Gerät angewendet wird, da das Update durch die direkte Abfrage nach einem vorhandenen Update nach einem Neustart forciert wird. Die KIR-Funktion ist übrigens dazu entwickelt worden, um bei Problemen schnell einzugreifen, ohne dass der Nutzer selbst tätig werden muss.



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