E-Bike-Boom in Deutschland, die sind aber vor allem für Gutverdiener
Durch die Coronakrise veränderte Bewegungsprofile haben dem Markt für Elektrofahrräder in Deutschland einen echten Boom beschert. Der Absatz steigt deutlich, aber vor allem Haushalte mit besserem Einkommen können sich das Strampeln mit Unterstützung leisten.
Interessant ist dabei auch ein Blick auf die Verteilung der Fahrräder mit E-Antrieb. Statistisch verteilen sich die modernen Drahtesel im Jahr 2021 auf 5,1 Millionen Haushalte, das sind rund eine Million mehr als im Vorjahresvergleich. Mit 63 Prozent haben die meisten dieser Haushalte nur ein E-Bike, jeder dritte Haushalt (34 Prozent) kommt auf zwei Modelle. Demnach werden in nur knapp 3 % der Haushalte "über drei oder mehr E-Bikes" genutzt - vom Fahrradmodell für die ganze Familie sind E-Bikes also noch weit entfernt.
Das E-Bike hat in den letzten zwei Jahren Boden gut gemacht
Die Botschaft, die das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Beobachtung des Fahrradmarktes verkünden kann, ist klar: 2021 verfügen deutlich mehr Deutsche über ein E-Bike. Zum Jahresanfang wurden offiziell 1,2 Millionen mehr Elektrofahrräder in deutschen Haushalten gezählt als im Vorjahr. Laut Destatis ist das ein Anstieg um satte 20 Prozent im Jahresvergleich. Waren Anfang 2020 noch rund 5,9 Millionen E-Bikes in der Statistik erfasst, steigt diese Zahl zum Jahresbeginn damit auf 7,1 Millionen.Interessant ist dabei auch ein Blick auf die Verteilung der Fahrräder mit E-Antrieb. Statistisch verteilen sich die modernen Drahtesel im Jahr 2021 auf 5,1 Millionen Haushalte, das sind rund eine Million mehr als im Vorjahresvergleich. Mit 63 Prozent haben die meisten dieser Haushalte nur ein E-Bike, jeder dritte Haushalt (34 Prozent) kommt auf zwei Modelle. Demnach werden in nur knapp 3 % der Haushalte "über drei oder mehr E-Bikes" genutzt - vom Fahrradmodell für die ganze Familie sind E-Bikes also noch weit entfernt.
Mehr Geld, mehr E-Bikes
Wie Destatis betont, lässt sich ein ganz allgemeiner Konsum-Trend auch auf den E-Bike-Markt übertragen: "Mit steigendem Haushaltseinkommen steigt die Ausstattung mit Gebrauchsgegenständen, so auch der Anteil der Haushalte mit Elektrofahrrad", so die Statistiker im Staatsauftrag. Liegt das Einkommen über 3500 Euro, wurde in jedem fünften Haushalt (20 Prozent) ein Elektrofahrrad gezählt. Bei Haushaltsnettoeinkommen unter 2500 Euro sinkt dieser Wert um mehr als die Hälfte auf 9 Prozent.
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