Cyber-Folgen: US-Präsident Biden droht China und Russland mit Krieg
US-Präsident Joe Biden hat deutliche Signale in Richtung China und Russland gesandt, dass die USA vor einer militärischen Eskalation nicht zurückschrecken werden, wenn die ständigen Angriffe auf IT-Infrastrukturen weitergehen wie bisher.
"Ich denke, dass wir sehr wahrscheinlich, wenn es einen Krieg gibt, in einem echten Krieg mit einer Großmacht enden werden", sagte er bei einem Besuch im Office of the Director of National Intelligence, dem Dach der verschiedenen US-Geheimdienste. Dies sei letztlich die Konsequenz der Cyber-Attacken. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es so weit kommt, nehme aus Sicht Bidens exponentiell zu.
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung in der Außenpolitik der USA steht auch nach dem Wechsel im Weißen Haus ganz klar China. Für den chinesischen Präsidenten Xi Jinping sei es "tödlicher Ernst, sowohl die mächtigste Militärmacht der Welt zu werden, wie auch die größte Volkswirtschaft", und dies bis Mitte der 2040er Jahre, führte der US-Präsident aus.
In den letzten Monaten gab es gleich eine ganze Reihe von heftigen digitalen Attacken auf Unternehmen, die in der US-Wirtschaft eine kritische Rolle spielen. Los ging es damit, dass Malware in der SolarWinds-Software für das Netzwerk-Management eingeschleust wurde, was Angreifern Zugang zu zahlreichen großen Unternehmen verschaffte. Später brachte eine Ransomware-Attacke den Fleisch-Konzern JBS vor Lieferprobleme. Letztlich unterbrachen Angriffe auf Pipeline-Betreiber teilweise auch die Treibstoff-Versorgung in Teilen der USA.
In Washington sieht man darin auch Versuche Chinas und Russlands, die US-Wirtschaft zu schwächen und damit die Position der Großmacht international zu eigenen Gunsten zu untergraben. Dies wird man sich aber nicht auf Dauer bieten lassen - und verfügt zu diesem Zweck eben auch über das am stärksten hochgezüchtete Militär der Welt.
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Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung in der Außenpolitik der USA steht auch nach dem Wechsel im Weißen Haus ganz klar China. Für den chinesischen Präsidenten Xi Jinping sei es "tödlicher Ernst, sowohl die mächtigste Militärmacht der Welt zu werden, wie auch die größte Volkswirtschaft", und dies bis Mitte der 2040er Jahre, führte der US-Präsident aus.
Putin ist gefährlich
Das bedeute aber nicht, dass Russland weniger problematisch wäre. Denn dort sitzt Wladimir Putin an der Spitze eines Landes, das zwar über Atomwaffen verfügt, wirtschaftlich aber nicht annähernd mit dem alten Konkurrenten USA und dem aufstrebenden China mithalten kann. Dass dies ein echtes Problem ist, sei dem russischen Präsidenten sehr bewusst und es mache ihn noch gefährlicher, erklärte Biden.In den letzten Monaten gab es gleich eine ganze Reihe von heftigen digitalen Attacken auf Unternehmen, die in der US-Wirtschaft eine kritische Rolle spielen. Los ging es damit, dass Malware in der SolarWinds-Software für das Netzwerk-Management eingeschleust wurde, was Angreifern Zugang zu zahlreichen großen Unternehmen verschaffte. Später brachte eine Ransomware-Attacke den Fleisch-Konzern JBS vor Lieferprobleme. Letztlich unterbrachen Angriffe auf Pipeline-Betreiber teilweise auch die Treibstoff-Versorgung in Teilen der USA.
In Washington sieht man darin auch Versuche Chinas und Russlands, die US-Wirtschaft zu schwächen und damit die Position der Großmacht international zu eigenen Gunsten zu untergraben. Dies wird man sich aber nicht auf Dauer bieten lassen - und verfügt zu diesem Zweck eben auch über das am stärksten hochgezüchtete Militär der Welt.
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Christian Kahle
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