EU will bald Vorschlag für einheitliche Ladegeräte auf den Weg bringen
Die EU kämpft seit Jahren gegen Elektroschrott und für einheitliche Standards. Lange Zeit versuchte man, die Hersteller mit Freiwilligkeit zu überzeugen, der Erfolg war aber begrenzt. Nun schaltet man einen Gang höher und will die Hersteller zu Einheitlichkeit zwingen.
Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wird die EU- Kommission im Herbst per Gesetz ein einheitliches Ladegerät auf den Weg bringen: "Im Frühherbst werden wir dazu einen Gesetzesvorschlag vorlegen", heißt es aus Kreisen der EU. Damit ist man auch rund ein Jahr später dran als ursprünglich gedacht, denn laut früheren Plänen wollte man diesen Vorschlag bereits im dritten Quartal 2020 ausarbeiten.
Wie erwähnt wird der Vorschlag wohl vor allem auf den Widerstand Apples stoßen. Denn der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino beharrt bisher konsequent auf seinen proprietären Lösungen wie Lightning. Ein Grund sind Lizenzgebühren, die man sich einerseits spart und andererseits selbst kassiert - etwa von Zubehörherstellern. Offiziell gibt man das aber natürlich nicht zu, sondern argumentiert, dass Vorgaben wie jene, die die EU plant, "Innovationen hemmen" würden.
Auch wenn sich die EU noch nicht festgelegt hat: Allzu viel Auswahl hat man nicht. Denn de facto gibt es derzeit in freier Wildbahn lediglich drei Anschlussarten: Micro-USB, USB-C und Lightning. Micro-USB kann man mittlerweile getrost ignorieren, da USB-C als Nachfolger technisch überlegen ist.
Lex Apple?
Die EU-Kommission und Konsumentenorganisationen fordert schon seit Langem, dass man ein Ladegerät für alle Smartphone-Fälle einsetzen sollte. Das ist bei Android-Geräten schon weitgehend der Fall, denn derzeit setzen fast alle neuen Geräte auf USB-C-Ports und -Kabel. Die aktuellen Pläne der Europäischen Union sind deshalb im Wesentlichen eine Auseinandersetzung mit Apple, denn die Kalifornier verweigern sich standardisierten Lösungen wie kaum ein anderes Unternehmen.Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wird die EU- Kommission im Herbst per Gesetz ein einheitliches Ladegerät auf den Weg bringen: "Im Frühherbst werden wir dazu einen Gesetzesvorschlag vorlegen", heißt es aus Kreisen der EU. Damit ist man auch rund ein Jahr später dran als ursprünglich gedacht, denn laut früheren Plänen wollte man diesen Vorschlag bereits im dritten Quartal 2020 ausarbeiten.
Wie erwähnt wird der Vorschlag wohl vor allem auf den Widerstand Apples stoßen. Denn der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino beharrt bisher konsequent auf seinen proprietären Lösungen wie Lightning. Ein Grund sind Lizenzgebühren, die man sich einerseits spart und andererseits selbst kassiert - etwa von Zubehörherstellern. Offiziell gibt man das aber natürlich nicht zu, sondern argumentiert, dass Vorgaben wie jene, die die EU plant, "Innovationen hemmen" würden.
Auch wenn sich die EU noch nicht festgelegt hat: Allzu viel Auswahl hat man nicht. Denn de facto gibt es derzeit in freier Wildbahn lediglich drei Anschlussarten: Micro-USB, USB-C und Lightning. Micro-USB kann man mittlerweile getrost ignorieren, da USB-C als Nachfolger technisch überlegen ist.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Teslas Roadster hebt ab - das Internet zieht ihn durch den Kakao
- Google und Microsoft streichen XSLT: Optische Folgen für das Web
- Regulärer Support vorbei: So geht es mit Windows Server 2022 weiter
- Galaxy OS statt One UI 10: Samsung plant angeblich große Änderungen
- Smart App Control gestört: Windows 11 hat ein Sicherheits-Problem
- MwSt. geschenkt: 19%-Aktion jetzt bei Media Markt und Saturn
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen