Virgin Orbit: Erster Raketenstart vom Flugzeug aus ist gescheitert
Die private Raumfahrt boomt dieser Tage und der wohl bekannteste Name ist hier sicherlich SpaceX. Dazu kommt noch Blue Origin, das dem Amazon-Chef Jeff Bezos gehört. Dritter im Bunde ist Virgin Orbit. Dort musste man allerdings gerade einen Rückschlag verkraften.
Nach sieben Jahren der Entwicklung und Vorbereitung sowie ersten Tests sollte gestern der große Tag von Virgin Orbit sein. Denn das Raumfahrtunternehmen, das zur von Richard Branson und Nik Powell gegründeten Virgin Group gehört, wollte eine bereits ältere Idee in die Realität umsetzen, nämlich den (zivilen) Raketenstart und in weiterer Folge der Flug ins All von einem Flugzeug aus.
LauncherOne wird unter der linken Tragfläche transportiert
Neu ist diese Idee natürlich nicht. Seit langem wird überlegt, ob man nicht auch bzw. besser ins All kommt, wenn man bereits in großer Höhe ist, weil die eigentliche Rakete (und damit auch der Satellit) mit einem Flugzeug dorthin transportiert wurde.
Nach dem Durchführen aller Pre-Start-Prozeduren sowie einer erfolgreichen und sauberen Abkopplung der Rakete vom Flugzeug zündete man in der Luft NewtonThree, die erste Raketenstufe. Dabei kam es allerdings nach einigen Sekunden zu einer "Anomalie" und der Start musste abgebrochen werden.
Derzeit ist noch nicht näher bekannt, was zu dieser Anomalie geführt hat, also ob ein Hardware- oder Software-Problem dafür verantwortlich war. Derzeit werden die Daten ausgewertet, bei Virgin Orbit ist man nach den ersten Blicken darauf auch optimistisch, sagte der zuständige Projektleiter Will Pomerantz (via Ars Technica), dass man den nächsten Flug erfolgreich(er) absolvieren kann.
Ziel von Virgin Orbit ist der Transport von Nutzlasten von bis zu 300 Kilogramm in den Orbit, Preis pro Launch sollen rund zwölf Millionen Dollar sein.
LauncherOne wird unter der linken Tragfläche transportiert
Neu ist diese Idee natürlich nicht. Seit langem wird überlegt, ob man nicht auch bzw. besser ins All kommt, wenn man bereits in großer Höhe ist, weil die eigentliche Rakete (und damit auch der Satellit) mit einem Flugzeug dorthin transportiert wurde.
Anomalie bei erster Zündung
Nach zahlreichen ersten Tests wollte Virgin Orbit gestern über dem Pazifik einen ersten vollständigen Test durchführen. Die Rakete mit dem Namen LauncherOne, die sich unter einer der Tragflächen einer modifizierten Boeing 747 befindet, sollte erstmals "abheben" und zünden. Doch das klappte nicht nach Plan, wie Virgin Orbit auf Twitter erklärte.Nach dem Durchführen aller Pre-Start-Prozeduren sowie einer erfolgreichen und sauberen Abkopplung der Rakete vom Flugzeug zündete man in der Luft NewtonThree, die erste Raketenstufe. Dabei kam es allerdings nach einigen Sekunden zu einer "Anomalie" und der Start musste abgebrochen werden.
Derzeit ist noch nicht näher bekannt, was zu dieser Anomalie geführt hat, also ob ein Hardware- oder Software-Problem dafür verantwortlich war. Derzeit werden die Daten ausgewertet, bei Virgin Orbit ist man nach den ersten Blicken darauf auch optimistisch, sagte der zuständige Projektleiter Will Pomerantz (via Ars Technica), dass man den nächsten Flug erfolgreich(er) absolvieren kann.
Ziel von Virgin Orbit ist der Transport von Nutzlasten von bis zu 300 Kilogramm in den Orbit, Preis pro Launch sollen rund zwölf Millionen Dollar sein.
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