Smarte Thermostate: Energieversorger erhöhten ungefragt Temperatur
In den vergangenen Tagen war Deutschland nicht das einzige Land, das an einer Hitzewelle leidet. Auch Teile der USA werden derzeit von extrem hohen Temperaturen heimgesucht, darunter Texas. Dort kommen die Stromnetze an die Grenzen und Anbieter ziehen die Notbremse.
In den USA sind Klimaanlagen in Privathaushalten weit verbreitet, ja Standard. Diese haben aktuell viel zu tun, denn im Südwesten der Vereinigten Staaten herrschen extrem hohe Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr. Auch Texas ist betroffen. Im südlichen Bundesstaat sind die Werte allerdings nicht ganz so dramatisch hoch wie u. a. in Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona, dennoch klettert auch in Texas das Thermometer vielerorts auf Werte weit über 30 Grad Celsius.
Das bedeutet auch eine starke Zunahme des Stromverbrauchs. Verantwortlich dafür sind die Klimaanlagen. Die Energieversorger rufen bereits auf, freiwillig die Temperaturen in den Häusern zu erhöhen, also dafür zu sorgen, dass die Klimaanlagen etwas weniger zu tun bekommen.
Das klingt nach einem "Internet of Shit"-Szenario, allerdings haben die Betroffenen hier schlichtweg nicht das Kleingedruckte gelesen. Denn wie Gizmodo berichtet, haben die Kunden sich in bestimmten (Aktions-)Verträgen verpflichtet bzw. bereiterklärt, am "Smart Savers Texas"-Programm teilzunehmen. Dieses ist für Fälle wie eben eine Hitzewelle gedacht und erlaubt den Unternehmen per Remote-Zugriff auf die Thermostaten zuzugreifen, um Energiesparmaßnahmen durchzuführen, die Versorger können die Temperatur um maximal etwa 2°C anheben.
Ein Betreiber verwies darauf, dass die Kunden sich jederzeit von diesem Programm abmelden können. Ein anderer sprach davon, dass es sich bei der Anpassung um einen Test handelte, um herauszufinden, wie sich der Energieverbrauch auf diese Weise reduzieren lässt.
Das bedeutet auch eine starke Zunahme des Stromverbrauchs. Verantwortlich dafür sind die Klimaanlagen. Die Energieversorger rufen bereits auf, freiwillig die Temperaturen in den Häusern zu erhöhen, also dafür zu sorgen, dass die Klimaanlagen etwas weniger zu tun bekommen.
Remote-Zwangsbeglückung
Doch manche Nutzer wurden auch zwangsbeglückt. Denn einige Kunden klagten, dass sich die Temperaturen ohne ihr Zutun erhöht haben. Verantwortlich dafür waren smarte Thermostate, die von der Ferne aus von den Energieversorgern kontrolliert wurden.Das klingt nach einem "Internet of Shit"-Szenario, allerdings haben die Betroffenen hier schlichtweg nicht das Kleingedruckte gelesen. Denn wie Gizmodo berichtet, haben die Kunden sich in bestimmten (Aktions-)Verträgen verpflichtet bzw. bereiterklärt, am "Smart Savers Texas"-Programm teilzunehmen. Dieses ist für Fälle wie eben eine Hitzewelle gedacht und erlaubt den Unternehmen per Remote-Zugriff auf die Thermostaten zuzugreifen, um Energiesparmaßnahmen durchzuführen, die Versorger können die Temperatur um maximal etwa 2°C anheben.
Ein Betreiber verwies darauf, dass die Kunden sich jederzeit von diesem Programm abmelden können. Ein anderer sprach davon, dass es sich bei der Anpassung um einen Test handelte, um herauszufinden, wie sich der Energieverbrauch auf diese Weise reduzieren lässt.
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