Rheingrund in Köln mit E-Scootern übersät, Anbieter wiegeln ab
Es ist eine echte Umweltsauerei die durch verantwortungslose Nutzer verursacht und durch Unternehmen, die keine Verantwortung übernehmen wollen, verschlimmert wird. Alleine in Köln liegen am Grund des Rhein hunderte E-Scooter. Den Anbietern ist die Bergung aber zu teuer.
Wie Hambüchen bestätigt, ist diese Tatsache den Anbietern der Roller durchaus bewusst. So habe eines der Unternehmen sogar einen Kostenvoranschlag für die Bergung von 500 Elektro-Tretrollern bei dem Spezialisten angefordert. "Im Ergebnis sagte der zuständige Mann, bei den Kosten lohne es nicht, die Scooter aus dem Rhein zu holen. Die sollen bleiben, wo sie sind", berichtet Hambüchen dem WDR. Eine Tatsache macht diese Aussage besonders dreist: Entgegen der Beteuerung des Anbieters, dass keine Verschmutzung durch die Elektronik der Roller zu erwarten sei, konnten die Taucher austretende Akku-Chemikalien bei einigen Rollern feststellen.
Dass die Unternehmen nur wenig daran interessiert sind, hier das nötige Geld für eine Bergung in die Hand zu nehmen, zeigt dabei noch eine andere Tatsache. Der Verein K.R.A.K.E kümmert sich um die Bergung von E-Scootern, ist aber technisch nur in der Lage, ufernahe Fahrzeuge zu entfernen. Nachdem die fünf größten Anbieter vom WDR mit Fragen zu den Elektro-Tretrollern im Rhein konfrontiert wurden, wurde der Verein aber von all diesen Unternehmen kontaktiert: "Da geht es offenbar darum, sich mit unserer Hilfe ein grünes Mäntelchen umzuhängen", so Gründer Christian Stock.
Der Rhein ist voll mit E-Scootern für die sich keiner so richtig verantwortlich fühlt
Falsch geparkte E-Scooter sind ein echtes Ärgernis. Doch das, was im Bereich der Hohenzollernbrücke in der Kölner Innenstadt am Grund des Rhein vorzufinden ist, muss aber noch deutlich mehr für erhitzte Gemüter sorgen. Wie der WDR berichtet, ist der Bautaucher Markus Hambüchen mit seiner Spezialfirma in diesem Bereich mit Reparaturarbeiten betraut, kann diese aber nur selten ohne große Aufräumaktionen durchführen: "Wir finden an jeder Stelle, an der wir auf dem Grund des Rheins arbeiten, solche Scooter. Bevor wir mit der Arbeit an Kaimauern oder Brückenpfeilern beginnen können, müssen wir erst mal den Schrott zur Seite räumen. Ich rede nicht von zehn oder 20 Rollern, sondern von Hunderten, die im Rhein liegen."
Wie Hambüchen bestätigt, ist diese Tatsache den Anbietern der Roller durchaus bewusst. So habe eines der Unternehmen sogar einen Kostenvoranschlag für die Bergung von 500 Elektro-Tretrollern bei dem Spezialisten angefordert. "Im Ergebnis sagte der zuständige Mann, bei den Kosten lohne es nicht, die Scooter aus dem Rhein zu holen. Die sollen bleiben, wo sie sind", berichtet Hambüchen dem WDR. Eine Tatsache macht diese Aussage besonders dreist: Entgegen der Beteuerung des Anbieters, dass keine Verschmutzung durch die Elektronik der Roller zu erwarten sei, konnten die Taucher austretende Akku-Chemikalien bei einigen Rollern feststellen.
Umweltverband läuft Sturm
Diese Tatsache macht aus dem E-Scooter-Problem im Rhein nach Ansicht des Bundes für Umwelt- und Naturschutz einen echten Skandal: "Da liegen alleine in Köln Hunderte dieser Fahrzeuge im Rhein, giftige und gefährliche Stoffe werden frei und die Eigentümer wollen ihren Schrott im Rhein lassen. Das dürfen die zuständigen Umweltbehörden nicht hinnehmen." Aktuell ist nicht bekannt, ob und wenn ja, wie die Behörden tatsächlich gegen die Anbieter vorgehen wollen.Dass die Unternehmen nur wenig daran interessiert sind, hier das nötige Geld für eine Bergung in die Hand zu nehmen, zeigt dabei noch eine andere Tatsache. Der Verein K.R.A.K.E kümmert sich um die Bergung von E-Scootern, ist aber technisch nur in der Lage, ufernahe Fahrzeuge zu entfernen. Nachdem die fünf größten Anbieter vom WDR mit Fragen zu den Elektro-Tretrollern im Rhein konfrontiert wurden, wurde der Verein aber von all diesen Unternehmen kontaktiert: "Da geht es offenbar darum, sich mit unserer Hilfe ein grünes Mäntelchen umzuhängen", so Gründer Christian Stock.
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