Phil Spencer kritisiert Sony, für PC-Spiele ein zweites Mal zu kassieren
Xbox-Chef Phil Spencer gilt als ruhiger Zeitgenosse, der gerne über seine eigenen Produkte spricht, aber vermeidet, andere schlechtzureden. Dennoch gab es nun indirekte Kritik am Konkurrenten, denn Spencer meinte, dass es nicht ok sei, Konsolenspiele "Jahre später" für PC zu bringen.
Spencer stellte sich diese Woche auf einem Briefing Medien-Vertretern und Analysten und wurde dort auf die Microsoft-Strategie angesprochen, bei der man Xbox und PC nach Möglichkeit parallel bedient und die Games zeitgleich veröffentlicht (via VGC). Das machen nicht alle so, meinte Spencer, der daraufhin "andere" im Gaming-Geschäft erwähnte. Er nannte zwar keine Namen, es ist aber klar, dass damit Sony und PlayStation gemeint waren.
Der Xbox-Chef kritisierte den Umstand, dass diese "anderen" die PC-Versionen ihrer Spiele "Jahre später" veröffentlichen und die Spieler ein zweites Mal zur Kasse bitten. Gemeint sind hier sicherlich Spiele wie Horizon Zero Dawn. Der PlayStation 4-Hit wurde Anfang 2017 veröffentlicht, kam aber erst gut drei Jahre später für den PC heraus. Noch größer wird der Abstand bei Uncharted 4: A Thief's End sein, denn das Action-Adventure war erstmals im Mai 2016 zu haben - und soll demnächst auch für den PC veröffentlicht werden.
Spencer weiter: "Andere bringen Konsolenspiele Jahre später auf den PC und zwingen die Leute nicht nur dazu, ihre Hardware im Voraus zu kaufen, sondern verlangen dann ein zweites Mal Geld, um auf dem PC zu spielen. Und natürlich sind alle unsere Spiele vom ersten Tag an in unserem Abo-Service enthalten, inklusive voller Cross-Plattform-Funktionalität."
Diese Strategie will Microsoft auch weiter ausbauen und dank Cloud-basiertem Streaming auch dafür sorgen, dass technisch veraltete PCs jene Spiele nutzen können, von denen gerade jeder spreche, so Spencer.
Der Xbox-Chef kritisierte den Umstand, dass diese "anderen" die PC-Versionen ihrer Spiele "Jahre später" veröffentlichen und die Spieler ein zweites Mal zur Kasse bitten. Gemeint sind hier sicherlich Spiele wie Horizon Zero Dawn. Der PlayStation 4-Hit wurde Anfang 2017 veröffentlicht, kam aber erst gut drei Jahre später für den PC heraus. Noch größer wird der Abstand bei Uncharted 4: A Thief's End sein, denn das Action-Adventure war erstmals im Mai 2016 zu haben - und soll demnächst auch für den PC veröffentlicht werden.
Vorteil: Microsoft
Damit wollte Spencer aber sicherlich nicht den Konkurrenten schlechtreden, sondern vor allem die eigenen Vorzüge hervorheben: "Im Moment sind wir also die einzige Plattform, die Spiele gleichzeitig auf Konsole, PC und in der Cloud anbietet", sagte der Microsoft-Manager.Spencer weiter: "Andere bringen Konsolenspiele Jahre später auf den PC und zwingen die Leute nicht nur dazu, ihre Hardware im Voraus zu kaufen, sondern verlangen dann ein zweites Mal Geld, um auf dem PC zu spielen. Und natürlich sind alle unsere Spiele vom ersten Tag an in unserem Abo-Service enthalten, inklusive voller Cross-Plattform-Funktionalität."
Diese Strategie will Microsoft auch weiter ausbauen und dank Cloud-basiertem Streaming auch dafür sorgen, dass technisch veraltete PCs jene Spiele nutzen können, von denen gerade jeder spreche, so Spencer.
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