Tests nicht erfolgreich: Chrome wird keinen extrem kurzen URL zeigen
Der Chrome-Browser wird zukünftig doch nicht mit einer extrem verkürzten URL-Darstellung in der Adresszeile daherkommen. Entsprechende Planungen sind jetzt aufgrund der Daten aus praktischen Tests wieder verworfen worden.
Im vergangenen Jahr hatte das zuständige Entwickler-Team Googles angekündigt, die Anzeige des URL in der Adresszeile deutlich zu minimieren. Es sollte hier nur noch die eigentliche Root-Domain zu sehen sein. Davon versprach man sich vor allem auch mehr Sicherheit, denn bei Phishing-Attacken sollten unerfahrene User so nicht mehr so leicht getäuscht werden können, indem beispielsweise ein bekannter Markenname an anderer Stelle in den URL geschrieben und die entsprechende Webseite gefälscht wird.
So sollte die Anzeige des URL laut Plan aussehen
Experimente mit Testern hätten in den vergangenen Monaten aber gezeigt, dass sich mit dieser Idee keine relevanten Verbesserungen bei der Sicherheit ergeben. Bei den Messungen kamen keine hinreichenden Daten zusammen, die es rechtfertigen würden, den Usern die Nachteile der Änderung zuzumuten. Daher hat man die Größe, die Idee nun komplett zu verwerfen und die geplante Entwicklung nicht weiter zu verfolgen.
Grundsätzlich sollte die volle Anzeige aber ohnehin nicht komplett verschwinden: In den Einstellungen hätte man sie wieder aktivieren können und auch bei einem Mausklick in die Adresszeile mit dem verkürzten URL, wäre der gesamte Inhalt sichtbar geworden. Nun aber belässt Google es hier beim Alten. Andere Browser gehen allerdings trotzdem den Weg der Verkürzung, so beispielsweise Apples Safari.
So sollte die Anzeige des URL laut Plan aussehen
Experimente mit Testern hätten in den vergangenen Monaten aber gezeigt, dass sich mit dieser Idee keine relevanten Verbesserungen bei der Sicherheit ergeben. Bei den Messungen kamen keine hinreichenden Daten zusammen, die es rechtfertigen würden, den Usern die Nachteile der Änderung zuzumuten. Daher hat man die Größe, die Idee nun komplett zu verwerfen und die geplante Entwicklung nicht weiter zu verfolgen.
URL birgt auch nützliche Informationen
An dem Vorhaben hatte es immerhin auch Kritik gegeben. So ist es für viele Nutzer letztlich doch relevant, den gesamten URL anschauen zu können - denn in diesen können auch weniger versierte Nutzer oft sehr hilfreiche Informationen ablesen - wie beispielsweise dazu, in welchem Bereich einer Webseite man sich gerade befindet oder zu welchem Datum ein Inhalt veröffentlicht wurde.Grundsätzlich sollte die volle Anzeige aber ohnehin nicht komplett verschwinden: In den Einstellungen hätte man sie wieder aktivieren können und auch bei einem Mausklick in die Adresszeile mit dem verkürzten URL, wäre der gesamte Inhalt sichtbar geworden. Nun aber belässt Google es hier beim Alten. Andere Browser gehen allerdings trotzdem den Weg der Verkürzung, so beispielsweise Apples Safari.
Siehe auch:
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
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