Produktion auf Kurs: Start erster Samsung OLED-TVs 2022 erwartet
Neuen Berichten zufolge soll sich der südkoreanische Hersteller Samsung mit der Produktion erster OLED-Fernseher und deren Quantum-Dot-Panels (QD) im Zeitplan befinden. Das 2022er-Lineup des Unternehmens könnte somit erstmals in Konkurrenz zu den LG OLED-TVs treten.
Während Samsung in diesem Jahr mit ersten Mini-LED-Modellen an den Markt gegangen ist, will man bis zur bevorzugten Micro-LED-Technologie einen Zwischenschritt über organische Leuchtdioden gehen. Grund dafür sind die weiterhin hohen Preise für die Produktion von Micro-LED-Panels, die von Otto Normalverbraucher nicht getragen werden können. OLED-Fernseher bieten hingegen ein noch vergleichsweise gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine höhere Bildqualität als aktuelle Mini-LED-Alternativen. Doch Samsung will dabei keine OLED-Panels von der Stange kaufen oder produzieren.
Endverbraucher können davon ausgehen, dass man bei einem reibungslosen Produktionsablauf im nächsten Jahr mit ersten Samsung OLED-Fernsehern rechnen könnte. In welche Preisregionen der Hersteller mit diesen Produkten vorstoßen wird, ist bisher nicht bekannt. LG verkauft seine OLED-Modelle der diesjährigen Generation bereits ab circa 1200 Euro bei Diagonalen ab 48 Zoll, bedient zeitgleich aber auch die High-End-Mittelklasse und Premium-Kundschaft mit Diagonalen und Preisen bis zu 88 Zoll sowie 30.000 Euro. Langfristig dürften sich OLED-TVs von Samsung preislich oberhalb der Mini-LED-Fernseher (Neo QLED) platzieren.
Siehe auch:
Samsungs Quantum-Dots sollen OLED-Technik optimieren
Derzeit arbeiten die Südkoreaner an OLED-Displays mit eigens optimierter Quantum-Dot-Technologie (QD). Diese soll vor allem die Helligkeit der oft zu dunklen OLED-Panels erhöhen und diese nah an die Leistung aktueller QLED-Modelle bringen. Ein ähnlicher Schritt zur Helligkeitssteigerung wurde von Konkurrent LG unternommen, der mit den OLED Evo-TVs bereits am Markt vertreten ist. Inwiefern sich Samsung von diesen mit eigenen QD-OLEDs abheben wird, bleibt abzuwarten. Die südkoreanische Yonhap News Agency berichtet derweil, dass die Produktion der neuen Panels im Zeitplan liegt und eine Auslieferung ab dem zweiten Halbjahr 2021 erfolgen soll.Endverbraucher können davon ausgehen, dass man bei einem reibungslosen Produktionsablauf im nächsten Jahr mit ersten Samsung OLED-Fernsehern rechnen könnte. In welche Preisregionen der Hersteller mit diesen Produkten vorstoßen wird, ist bisher nicht bekannt. LG verkauft seine OLED-Modelle der diesjährigen Generation bereits ab circa 1200 Euro bei Diagonalen ab 48 Zoll, bedient zeitgleich aber auch die High-End-Mittelklasse und Premium-Kundschaft mit Diagonalen und Preisen bis zu 88 Zoll sowie 30.000 Euro. Langfristig dürften sich OLED-TVs von Samsung preislich oberhalb der Mini-LED-Fernseher (Neo QLED) platzieren.
Siehe auch:
- Samsung zeigt Prototypen für neue OLED-Display-Formfaktoren vorab
- Umdenken bei Samsung: Erste OLED-Fernseher für 2022 in Aussicht
- Flotte OLED-Displays für Laptops: Samsung setzt auf 14 Zoll & 90 Hz
- Samsung stellt riesigen 110-Zoll-Fernseher mit MicroLED-Technik vor
- OLED-Fernseher: Samsung teilt mit Burn-In-Testvideo gegen LG aus
Thema:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
Samsungs Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Samsung
- Aferiy Nomad P180 Pro im Test: Powerstation für viele Situationen
- Geekom A9 Max: Mini-PC maximiert auf 4-TB-SSD und 128 GB RAM
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
Beliebte Samsung-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Lalala: Amazon Alexa+ singt durch Fehler minutenlang vor sich hin
- Jaguar Type 01: Leak enthüllt 1000-PS-Antrieb für neuen Luxus-GT
- Neue iPhone-Funktionen am Start: Apple testet die dritte iOS 27.2-Beta
- Paramount schließt Übernahme von Warner Bros. Discovery nun ab
- Outlook Classic: Microsoft bestätigt Probleme mit kaputter Suchfunktion
- Von KI-Slop überschwemmt: Google pausiert Bug-Bounty-Programm
- KI-Agenten außer Kontrolle: Wikipedia-Betreiber kritisieren OpenAI
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen