Umdenken bei Samsung: Erste OLED-Fernseher für 2022 in Aussicht
In Kooperation mit LG soll Samsung an ersten OLED-TVs arbeiten, die bereits im nächsten Jahr vorgestellt werden könnten. Einem Bericht zufolge sorgen steigende LCD-Preise zum Umdenken des Herstellers, der dem Markt für OLED-Fernseher bisher ferngeblieben ist.
Konzentriert sich Samsung derzeit auf LCD-Technik mit klassischer LED- und neuer Micro- sowie Mini-LED-Beleuchtung, dürfte das südkoreanische Unternehmen sein TV-Portfolio 2022 um erste OLED-Modelle erweitern. Unter Berufung auf oftmals gut informierte, industrienahe Quellen berichten die Kollegen des MoneyToday Networks über eine mögliche Partnerschaft zwischen Samsung und LG. Die Display-Sparte des Konkurrenten soll Samsung noch in diesem Jahr mit einer Million OLED-Panels beliefern und das Kontingent im nächsten Jahr auf eine Stückzahl von vier Millionen steigern.
Gerüchten zufolge soll Samsung zudem mit Problemen hinsichtlich der Ausbeute (Yield Rate) konfrontiert sein, welche die Produktion eigener OLED-Displays einschränkt. Ob und wann die Vorstellung erster Samsung OLED-TVs geplant ist, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Ebenso offen bleibt die Frage, wie sich die neuen Modelle preislich und marketingtechnisch in das vergleichsweise gut bestückte und stark beworbene QLED-Portfolio einordnen werden. Bisher wurden die Informationen rund um eine OLED-Partnerschaft weder von LG, noch von Samsung bestätigt.
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Steigende LCD-Kosten und geringe OLED-Ausbeute
Ein großer Deal in Anbetracht dessen, dass LG in diesem Jahr lediglich acht Millionen OLED-Panels produzieren soll. Grund für die Zusammenarbeit dürfte nicht nur die weiterhin hohe Attraktivität der OLED-Fernseher sein, sondern vorrangig die steigenden Kosten zur Fertigung von LCD-Panels. Innerhalb eines Jahres sollen sich diese um mehr als 70 Prozent erhöht haben. Experten erwarten zudem eine weitere, zehnprozentige Steigerung der Produktionskosten allein im zweiten Quartal 2021. Ob sich diese auf die Preise der Samsung (Neo) QLED-Modelle in Deutschland auswirken, bleibt abzuwarten.Gerüchten zufolge soll Samsung zudem mit Problemen hinsichtlich der Ausbeute (Yield Rate) konfrontiert sein, welche die Produktion eigener OLED-Displays einschränkt. Ob und wann die Vorstellung erster Samsung OLED-TVs geplant ist, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Ebenso offen bleibt die Frage, wie sich die neuen Modelle preislich und marketingtechnisch in das vergleichsweise gut bestückte und stark beworbene QLED-Portfolio einordnen werden. Bisher wurden die Informationen rund um eine OLED-Partnerschaft weder von LG, noch von Samsung bestätigt.
Siehe auch:
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