39 Mio. Euro Strafe gegen Samsung:
TV-Preise im Handel illegal erhöht
Samsung hat laut der niederländischen Verbraucherschutzbehörde über fünf Jahre die Preise seiner Fernseher auf illegale Weise manipuliert. Der koreanische Elektronikriese muss deshalb eine Strafe in Höhe von fast 40 Millionen Euro zahlen.
Wie die niederländischen Behörden laut der Zeitung De Telegraaf im Zuge von Ermittlungen nach entsprechenden Hinweisen feststellte, hat Samsung in der Zeit von 2013 bis 2018 aktiv das Internet nach besonders günstigen Angeboten von Händlern durchforstet, um im Anschluss Druck auf die Anbieter auszuüben, damit diese die Preise erhöhen.
Als Beweise für die illegale Praxis führte die Behörde WhatsApp-Nachrichten und E-Mails an, in denen Samsung-Mitarbeiter mit Händlerkontakten sprachen. Die Verbraucherschutzbehörde erklärte, dass die Händler in ihrer Preisgestaltung frei sein müssen. Das Verhalten von Samsung habe den Wettbewerb auf Ebene des Handels behindert und dadurch zu höheren Preisen auf Seiten der Endkunden geführt.
Die niederländischen Behörden haben Samsung nun mit einer Geldstrafe in Höhe von 39 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverzerrung belegt. Außerdem sollen Kunden, die in dem betroffenen Zeitraum ein TV-Gerät der Marke in den Niederlanden erworben haben, jetzt die Möglichkeit haben, theoretisch mit Hilfe von Verbraucherschutzorganisationen Schadenersatz einfordern zu können. Samsung reagierte seinerseits mit der Ankündigung, rechtliche Schritte gegen die Strafe einleiten zu wollen.
Fernseher bei Media Markt Jetzt die Sonderangebote entdecken!
Samsung überwachte Preise im Einzelhandel aktiv
Samsung hatte nach Angaben der ACM systematisch nach Online-Angeboten seiner Produkte gesucht. Fiel ein Preis niedriger aus als von Samsung gewünscht, wurde der jeweilige Händler von Mitarbeitern des Herstellers kontaktiert. Sie forderten den Anbieter dann jeweils auf, die Preise anzuheben. Außerdem übte Samsung Druck auf Händler aus, wenn sich deren Konkurrenten darüber beschwerten, dass sie bestimmte Fernseher zu besonders günstigen Preisen verkauften.Als Beweise für die illegale Praxis führte die Behörde WhatsApp-Nachrichten und E-Mails an, in denen Samsung-Mitarbeiter mit Händlerkontakten sprachen. Die Verbraucherschutzbehörde erklärte, dass die Händler in ihrer Preisgestaltung frei sein müssen. Das Verhalten von Samsung habe den Wettbewerb auf Ebene des Handels behindert und dadurch zu höheren Preisen auf Seiten der Endkunden geführt.
Die niederländischen Behörden haben Samsung nun mit einer Geldstrafe in Höhe von 39 Millionen Euro wegen Wettbewerbsverzerrung belegt. Außerdem sollen Kunden, die in dem betroffenen Zeitraum ein TV-Gerät der Marke in den Niederlanden erworben haben, jetzt die Möglichkeit haben, theoretisch mit Hilfe von Verbraucherschutzorganisationen Schadenersatz einfordern zu können. Samsung reagierte seinerseits mit der Ankündigung, rechtliche Schritte gegen die Strafe einleiten zu wollen.
Fernseher bei Media Markt Jetzt die Sonderangebote entdecken!
Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Samsung
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
- Erstaunliche Vielfalt: Die besten Tablets für unter 300 Euro
Beliebte Samsung-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wird Windows Version 27H2 das größte Update seit Langem?
- Kunde zahlt RTX 5070, doch Amazon liefert nur einen alten DVD-Brenner
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen