Google streicht Gebühr für alternative Suchmaschinen auf Android
Der mit Abstand wichtigste Bereich von Google ist die Suche, denn die ist eng an das Werbegeschäft geknüpft - und das ist die Haupteinnahmequelle des Konzerns. Auf Android mussten Konkurrenten bisher bezahlen, wenn sie in den Einstellungen auftauchen wollen. Das ändert sich.
Google steht in Europa, aber nicht nur hier, immer wieder in der Kritik bzw. unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden. Angebote von Konkurrenten können zwar auf Android als Suchmaschine eingestellt werden, wer in dieser Liste auftauchen will, der musste bisher dafür bezahlen.
Das Ganze lief seit 2019 über Auktionen. Suchmaschinen, die sich dazu entschieden haben, konnten dann auf neuen Android-Geräten in einer Liste gleich bei der Einrichtung des Geräts auftauchen - der Nutzer hatte also die Chance, sich von Anfang an von Google abzuwenden.
Doch nun rückt Google nach relativ kurzer Zeit davon ab und wird diese Auswahl für alle und kostenfrei zur Verfügung stellen. In einem Blogbeitrag schreibt Google, dass Verbraucher eine deutlich größere Anzahl an Anbietern zu Gesicht bekommen werden: "Wir nehmen nun einige letzte Änderungen am Auswahlbildschirm vor, darunter die kostenlose Teilnahme für berechtigte Suchanbieter. Wir werden auch die Anzahl der auf dem Bildschirm angezeigten Suchanbieter erhöhen", schreibt Google-Director Oliver Bethell.
Das Ganze lief seit 2019 über Auktionen. Suchmaschinen, die sich dazu entschieden haben, konnten dann auf neuen Android-Geräten in einer Liste gleich bei der Einrichtung des Geräts auftauchen - der Nutzer hatte also die Chance, sich von Anfang an von Google abzuwenden.
Doch nun rückt Google nach relativ kurzer Zeit davon ab und wird diese Auswahl für alle und kostenfrei zur Verfügung stellen. In einem Blogbeitrag schreibt Google, dass Verbraucher eine deutlich größere Anzahl an Anbietern zu Gesicht bekommen werden: "Wir nehmen nun einige letzte Änderungen am Auswahlbildschirm vor, darunter die kostenlose Teilnahme für berechtigte Suchanbieter. Wir werden auch die Anzahl der auf dem Bildschirm angezeigten Suchanbieter erhöhen", schreibt Google-Director Oliver Bethell.
Fünf plus sieben Suchbetreiber
Die Änderungen werden im September umgesetzt bzw. ab diesem Zeitpunkt gelten. Unbegrenzt wird die Auswahl aber nicht sein: Zum Zug kommen die in einem Land jeweils fünf populärsten Suchmaschinen, darunter Google, die Reihgenfolge wird aber stets neu gemischt. Basis dafür sind Daten von StatCounter. Insgesamt wird es zwölf Auswahlmöglichkeiten geben, die restlichen sieben Suchmaschinen werden per Zufall ausgewählt. Voraussetzung ist hier nur, dass das allgemeine Suchmaschinen sein müssen - Preissuchmaschinen kommen beispielsweise nicht in Frage.
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