Android 12: Der Umgang mit Drittanbieter-App-Stores wird einfacher
Der Suchmaschinenriese lädt dieser Tage zu seiner Entwicklerkonferenz Google I/O und dort steht traditionell vor allem ein Thema auf der Agenda: das Betriebssystem Android. Die zwölfte Hauptversion wird zahlreiche Neuerungen bringen, auch für Store-Drittanbieter.
Android 12 ist schon vor der Google I/O kein Geheimnis gewesen, denn wie eigentlich immer gab es bereits im Vorfeld den einen oder anderen Bericht bzw. Leak. Das Unternehmen aus Mountain View konnte die Fachwelt aber dennoch etwas überraschen, denn die nächste Android-Version wird eine weitreichende Überarbeitung des Betriebssystems sein - zuletzt gab es bei Android doch eher nur Feinschliff zu erleben.
Bereits seit dem Vorjahr war bekannt, dass man die Nutzung externer App-Stores erleichtern wird. Das war eine Folge des immer größer werdenden Drucks von Unternehmen wie Epic Games sowie aus der Politik. Das Wie war hier aber bisher nicht bekannt. Auch auf der Google I/O gab es dazu auf Veranstaltungen bzw. Webcasts nichts Stichhaltiges. Doch XDA hat in der Entwickler-Dokumentation gegraben und dort konkrete Hinweise entdeckt.
Google wird künftig diese Hürden minimieren, wenn ein externer App-Store eine Reihe an Voraussetzungen (und ohne Ausnahmen) erfüllt, darunter mindestens API-Level 29 sowie ein bestimmtes Verhalten bei der Installation von Updates. Unter dem Strich bedeutet das, dass wenn ein App Store beim Versuch, eine Installationssitzung zu initiieren die neue API verwendet, es möglich sein sollte, dass die Aktualisierung erfolgt, ohne dass der Anwender diese manuell akzeptieren muss.
Android 12 in der Public-Beta Die wichtigsten Neuerungen
Bereits seit dem Vorjahr war bekannt, dass man die Nutzung externer App-Stores erleichtern wird. Das war eine Folge des immer größer werdenden Drucks von Unternehmen wie Epic Games sowie aus der Politik. Das Wie war hier aber bisher nicht bekannt. Auch auf der Google I/O gab es dazu auf Veranstaltungen bzw. Webcasts nichts Stichhaltiges. Doch XDA hat in der Entwickler-Dokumentation gegraben und dort konkrete Hinweise entdeckt.
Externe Stores werden bequemer
Im Prinzip kann man hier feststellen, dass sich das Handling externer Stores und Apps nicht länger wesentlich vom Google Play Store unterscheiden wird. Bisher ist es zwar möglich externe Dateien per APK zu installieren sowie zu aktualisieren, doch das ist mitunter mühsam bzw. muss der Nutzer mehrere Hürden wie Bestätigungen nehmen.Google wird künftig diese Hürden minimieren, wenn ein externer App-Store eine Reihe an Voraussetzungen (und ohne Ausnahmen) erfüllt, darunter mindestens API-Level 29 sowie ein bestimmtes Verhalten bei der Installation von Updates. Unter dem Strich bedeutet das, dass wenn ein App Store beim Versuch, eine Installationssitzung zu initiieren die neue API verwendet, es möglich sein sollte, dass die Aktualisierung erfolgt, ohne dass der Anwender diese manuell akzeptieren muss.
Android 12 in der Public-Beta Die wichtigsten Neuerungen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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