Signal will für Datenschutz werben, wird dafür von Facebook gebannt
Signal gilt als Messenger der Wahl für alle, denen Datenschutz und Transparenz wichtig sind. Facebooks Plattformen stehen in gewisser Weise am anderen Ende und es ist deshalb nicht besonders überraschend, dass das soziale Netzwerk nicht will, dass Signal darauf aufmerksam macht.
Edward Snowden empfiehlt ihn, Elon Musk zuletzt auch - und das gefällt Mark Zuckerberg wohl nicht. Gemeint ist natürlich der von WhatsApp-Co-Gründer Brian Acton mitinitiierte Messenger Signal. Grund für diese Empfehlungen ist natürlich die Tatsache, dass Signal sicher, datensparsam und quelloffen ist.
Und der Messenger wollte auf seine Vorzüge auch aufmerksam machen und dafür auf Instagram werben. Genauer gesagt wollte Signal zeigen, welche Daten Unternehmen wie Facebook erfassen.
Dazu wählte man einen simplen, aber effektiven Weg: Denn Signal markiert in kurzen vermeintlich alltäglichen Texten, welche Stichwörter für die Datenkraken dieser Welt interessant sind und welche automatisch erfasst werden - für Werbezwecke und mehr (Facebook oder Instagram selbst wurden aber namentlich nicht erwähnt).
Signals Anzeigen-Konto wurde für den Versuch, die Motive oben zu schalten, gesperrt
Für entsprechende Anzeigen wollte Signal bezahlen und diese u. a. auf Instagram schalten. Doch das lehnte Facebook ab (als normalen Beitrag konnte man die Bilder aber veröffentlichen). Die Macher des Messengers erläutern in einem Blogbeitrag, was passiert ist: "Wir haben eine variantenreiche zielgerichtete Anzeige erstellt, die die persönlichen Daten zeigt, die Facebook sammelt und den Zugriff darauf verkauft. Die Anzeige würde einfach einige der über den Betrachter gesammelten Informationen anzeigen, die die Werbeplattform nutzt. Facebook war von dieser Idee nicht angetan."
Update: Facebook hat sich dazu bereits zu Wort gemeldet und bezeichnet die Aktion als "PR-Stunt". Laut Facebook-Sprecher Joe Osborne habe Signal in Wirklichkeit nicht versucht, diese Anzeigen so zu schalten. Selbst wenn: Einige Motive wären nicht erlaubt gewesen, da sie Anspielungen auf sexuelle Orientierung oder medizinische Informationen gehabt hätten.
Und der Messenger wollte auf seine Vorzüge auch aufmerksam machen und dafür auf Instagram werben. Genauer gesagt wollte Signal zeigen, welche Daten Unternehmen wie Facebook erfassen.
Dazu wählte man einen simplen, aber effektiven Weg: Denn Signal markiert in kurzen vermeintlich alltäglichen Texten, welche Stichwörter für die Datenkraken dieser Welt interessant sind und welche automatisch erfasst werden - für Werbezwecke und mehr (Facebook oder Instagram selbst wurden aber namentlich nicht erwähnt).
Signals Anzeigen-Konto wurde für den Versuch, die Motive oben zu schalten, gesperrt
Für entsprechende Anzeigen wollte Signal bezahlen und diese u. a. auf Instagram schalten. Doch das lehnte Facebook ab (als normalen Beitrag konnte man die Bilder aber veröffentlichen). Die Macher des Messengers erläutern in einem Blogbeitrag, was passiert ist: "Wir haben eine variantenreiche zielgerichtete Anzeige erstellt, die die persönlichen Daten zeigt, die Facebook sammelt und den Zugriff darauf verkauft. Die Anzeige würde einfach einige der über den Betrachter gesammelten Informationen anzeigen, die die Werbeplattform nutzt. Facebook war von dieser Idee nicht angetan."
Nach Ablehnung folgte der Bann
Mehr als das: Der Wunsch, darauf aufmerksam zu machen, führte dazu, dass das Werbekonto von Signal gesperrt wurde, damit kann der Messenger gar keine Werbung mehr schalten. Signal: "Transparent darüber zu sein, wie Anzeigen die Daten von Menschen nutzen, reicht offenbar aus, um verbannt zu werden; in der Welt von Facebook ist die einzig akzeptable Nutzung, zu verbergen, was man vor seinem Publikum tut."Update: Facebook hat sich dazu bereits zu Wort gemeldet und bezeichnet die Aktion als "PR-Stunt". Laut Facebook-Sprecher Joe Osborne habe Signal in Wirklichkeit nicht versucht, diese Anzeigen so zu schalten. Selbst wenn: Einige Motive wären nicht erlaubt gewesen, da sie Anspielungen auf sexuelle Orientierung oder medizinische Informationen gehabt hätten.
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