Grace: Nvidia wird Intel zukünftig bei CPUs ordentlich Druck machen
Diese Neuvorstellung dürfte ein weiterer schwerer Schlag für Intel werden: Nvidia hat jetzt seine erste richtige CPU vorgestellt. Mit dem Chip will man vor allem im lukrativen Markt für Server-Prozessoren punkten, der bisher von Intel beherrscht wird.
Intel war es über die Jahre hinweg gelungen, nicht nur bei PCs, sondern auch im Server-Segment eine absolut dominante Rolle einzunehmen. In der letzten Zeit wird diese Position aber immer stärker angefochten. So erlebt der kleinere Konkurrent AMD gerade eine neue Blüte und im Datacenter-Sektor spielen Grafikchips eine immer größere Rolle wenn es beispielsweise um das Training von KI-Algorithmen geht.
Nvidia will sich zukünftig allerdings nicht auf unterstützende Rechenkraft beschränken, sondern strebt mit der Veröffentlichung von Server-CPUs nun auch ins Zentrum des Computing-Geschäftes. Die neuen Chips tragen den Codenamen Grace - nach der Computer-Pionierin Grace Hopper - und werden auf der Basis von ARM-Designs gebaut. Die geplante Übernahme des britischen Chipentwicklers ist zwar noch nicht unter Dach und Fach, trotzdem setzt man bei Nvidia voll auf dessen Architekturen.
Ein Grace-Modul Nvidias
Grace folgt dabei dem aktuellen Trend und ist mehr als eine reine CPU. Nvidia setzt hier auf den Ansatz, auch Hochleistungs-Rechner mit SoCs auszustatten. Im Zentrum stehen dabei die kommenden Neoverse-Kerne von ARM. Auf dem Bauelement finden sich zusätzlich auch GPU-Bestandteile wieder. Alles ist mit neuen Interconnects verbunden: CPU- und GPU-Bereiche können Daten mit über 900 Gigabyte pro Sekunde austauschen, teilte Nvidia mit. Immerhin 500 Gigabyte pro Sekunde können über die Speichercontroller zum LPDDR5x-RAM geschoben werden.
Die Ankündigung Nvidias zeigt allerdings klar, wohin die Reise nach der Übernahme ARMs gehen soll. Es ist zu erwarten, dass Grace nicht die einzige Entwicklung in Richtung des CPU-Bereiches ist. Denkbar ist auch, dass Nvidia dem Vorbild Apples folgt und eine breiter aufgestellte ARM-SoC-Plattform für PCs und Notebooks auf den Markt bringt. Die dabei mögliche Kombination aus Leistung und Effizienz könnte Intel massive Probleme bringen.
Nvidia will sich zukünftig allerdings nicht auf unterstützende Rechenkraft beschränken, sondern strebt mit der Veröffentlichung von Server-CPUs nun auch ins Zentrum des Computing-Geschäftes. Die neuen Chips tragen den Codenamen Grace - nach der Computer-Pionierin Grace Hopper - und werden auf der Basis von ARM-Designs gebaut. Die geplante Übernahme des britischen Chipentwicklers ist zwar noch nicht unter Dach und Fach, trotzdem setzt man bei Nvidia voll auf dessen Architekturen.
Ein Grace-Modul Nvidias
Grace folgt dabei dem aktuellen Trend und ist mehr als eine reine CPU. Nvidia setzt hier auf den Ansatz, auch Hochleistungs-Rechner mit SoCs auszustatten. Im Zentrum stehen dabei die kommenden Neoverse-Kerne von ARM. Auf dem Bauelement finden sich zusätzlich auch GPU-Bestandteile wieder. Alles ist mit neuen Interconnects verbunden: CPU- und GPU-Bereiche können Daten mit über 900 Gigabyte pro Sekunde austauschen, teilte Nvidia mit. Immerhin 500 Gigabyte pro Sekunde können über die Speichercontroller zum LPDDR5x-RAM geschoben werden.
Grace ist nur ein Vorgeschmack
Die Grace-Module sollen letztlich die zehnfache Leistung dessen erreichen, was heute mit einer Kombination auf Intel-CPU und Nvidia-GPU möglich ist, hieß es. Allerdings ist mit einer Verfügbarkeit erst im Jahr 2023 zu rechnen. Dieser Vorlauf ist im High Performance-Computing aber nicht ungewöhnlich, da der Bau von Supercomputern ohnehin über mehrere Jahre geplant wird und sich entsprechend an längerfristigen Roadmaps orientiert.Die Ankündigung Nvidias zeigt allerdings klar, wohin die Reise nach der Übernahme ARMs gehen soll. Es ist zu erwarten, dass Grace nicht die einzige Entwicklung in Richtung des CPU-Bereiches ist. Denkbar ist auch, dass Nvidia dem Vorbild Apples folgt und eine breiter aufgestellte ARM-SoC-Plattform für PCs und Notebooks auf den Markt bringt. Die dabei mögliche Kombination aus Leistung und Effizienz könnte Intel massive Probleme bringen.
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