TV statt Zeitung: Die Bild gibt es bald als eigenen Fernsehsender
Die Bild wird es zukünftig nicht mehr nur als Boulevard-Zeitung und als Online-Auftritt geben, sondern auch als einen täglich sendenden Fernseh-Kanal. Das teilte der Axel Springer-Verlag heute in Berlin mit. Der Start soll noch vor September erfolgen.
Aktuell bemüht sich das Unternehmen um eine passende Sendelizenz. Diese ist für die öffentliche Rundfunk- und TV-Ausstrahlung nötig und in der Regel eher ein formeller Akt. Das neue Angebot soll dann später über Kabel, Satellit, IP-Fernsehen sowie Antenne ausgestrahlt werden und frei empfangbar sein.
Grundsätzlich soll der Bild-Sender 24 Stunden am Tag senden. Allerdings beschränkt sich das Live-Angebot vorerst auf rund sechs Stunden am Tag, das verschiedene tagesaktuelle Bereiche wie Nachrichten, Sport und anderes abdeckt. In der übrigen Zeit sollen dann Dokumentationen und Reportagen zu den Zuschauern gebracht werden. Im Kern gibt es also deutliche Parallelen zum Schwestersender der Welt.
Der Axel Springer-Verlag hatte das Engagement im Video-Bereich vor zwei Jahren begonnen zu forcieren. Das Unternehmen reagierte damit auf die teils massiven Einbrüche in seinem klassischen Print-Geschäft. Binnen der laufenden drei Jahre sollen dabei 100 Millionen Euro investiert werden. Im Zuge dessen wurden in den Neubau am Berliner Konzernsitz unter anderem auch Studios eingebaut. Zugeliefert wird das Material allerdings unter anderem von rund 500 Bild-Reportern, die im gesamten Bundesgebiet im Einsatz sind.
Grundsätzlich soll der Bild-Sender 24 Stunden am Tag senden. Allerdings beschränkt sich das Live-Angebot vorerst auf rund sechs Stunden am Tag, das verschiedene tagesaktuelle Bereiche wie Nachrichten, Sport und anderes abdeckt. In der übrigen Zeit sollen dann Dokumentationen und Reportagen zu den Zuschauern gebracht werden. Im Kern gibt es also deutliche Parallelen zum Schwestersender der Welt.
Live-Video im Fokus
Neben diesem gibt es im Konzern auch noch N24Doku. Auf diesem soll das Live-Programm von Bild parallel ausgestrahlt werden. Welt hingegen bleibt komplett eigenständig. Die Bereitstellung auf einem eigenständigen Fernsehsender ist dabei durchaus folgerichtig, denn Bild produziert ohnehin bereits eine Menge Live-Videos, die bisher als Stream bereitgestellt werden.Der Axel Springer-Verlag hatte das Engagement im Video-Bereich vor zwei Jahren begonnen zu forcieren. Das Unternehmen reagierte damit auf die teils massiven Einbrüche in seinem klassischen Print-Geschäft. Binnen der laufenden drei Jahre sollen dabei 100 Millionen Euro investiert werden. Im Zuge dessen wurden in den Neubau am Berliner Konzernsitz unter anderem auch Studios eingebaut. Zugeliefert wird das Material allerdings unter anderem von rund 500 Bild-Reportern, die im gesamten Bundesgebiet im Einsatz sind.
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Christian Kahle
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