Volle Ladung, nix geht: Vermurkster Bug legt Ford Vorzeige-E-Auto lahm
Es ist ein Szenario, wie es sich Kritiker von Elektroautos nicht schöner ausmalen können: Beim Ford Mustang Mach E kann es aktuell wegen fehlerhafter Software dazu kommen, dass das Fahrzeug trotz voller Ladung nicht startet. Eine Analyse zeigt, dass alte Technik Zicken macht.
Wie The Verge berichtet, häufen sich aktuell die Berichte von Besitzern, die ihr Fahrzeug trotz vollgeladenen Hauptakku nicht starten können. Eine Analyse der aktuellen Meldungen zeigt schnell, dass es hier wohl zu einem kuriosen Fehler kommen kann: Eine Entladung der Blei-Säure Batterie scheint in direktem Zusammenhang mit der Aufladung des Lithium-Ionen-Akkus zu stehen. Kurz gesagt: Desto länger das E-Auto angeschlossen bleibt, desto leerer wird die Autobatterie. Ist ein bestimmter Ladezustand unterschritten, kann auch der elektrische SUV nicht mehr gestartet werden.
Außerdem bleibt natürlich auch die Möglichkeit, der Blei-Säure Batterie auf altbewährte Weise Starthilfe zu geben. Allerdings kommt es hier zu einer weiteren Hürde, die man so nicht von jedem Fahrzeug gewöhnt ist: Da die elektronische Verriegelung der Motorhaube ebenfalls von der Niederspannungsbatterie gespeist wird, müssen hier erst Verkleidungsteile gelöst werden um zwei Kabel zur Überbrückung zu erreichen.
Wer den Hauptakku beim Mustang Mach E lädt, macht die Autobatterie leer
Auch Elektroautos setzen auf ein internes Stromnetz mit 12 Volt, um wichtige Bordsysteme wie Wisch- und Spiegel-Motoren sowie Steuergeräte zu betreiben. Dreh und Angelpunkt dieses Netzes bleiben dabei bis heute Blei-Säure Batterien, die in E-Autos üblicherweise vom großen Lithium-Ionen-Akkupack versorgt werden. Genau an dieser entscheidenden Schnittstelle kommt es jetzt beim Vorzeigemodell Ford Mustang Mach E zu großen Problemen.Wie The Verge berichtet, häufen sich aktuell die Berichte von Besitzern, die ihr Fahrzeug trotz vollgeladenen Hauptakku nicht starten können. Eine Analyse der aktuellen Meldungen zeigt schnell, dass es hier wohl zu einem kuriosen Fehler kommen kann: Eine Entladung der Blei-Säure Batterie scheint in direktem Zusammenhang mit der Aufladung des Lithium-Ionen-Akkus zu stehen. Kurz gesagt: Desto länger das E-Auto angeschlossen bleibt, desto leerer wird die Autobatterie. Ist ein bestimmter Ladezustand unterschritten, kann auch der elektrische SUV nicht mehr gestartet werden.
Software Problem
Ford hat unterdes bei der zuständigen US-Behörde eine Bekanntmachung eingereicht und das Problem bestätigt. Wie der Konzern hier ausführt, hat man einen Fehler in der Software des "Antriebsstrang-Steuermodul" identifiziert. Aktuell könne das Problem aber nicht mit einem einfachen OTA-Software-Update gelöst werden, dies werde erst "später in diesem Jahr" zur Verfügung stehen. Betroffene müssen also zwingend eine Werkstatt aufsuchen - bei einem Fahrzeug, das nicht startet, wohl eher eine unerfreuliche Botschaft.Außerdem bleibt natürlich auch die Möglichkeit, der Blei-Säure Batterie auf altbewährte Weise Starthilfe zu geben. Allerdings kommt es hier zu einer weiteren Hürde, die man so nicht von jedem Fahrzeug gewöhnt ist: Da die elektronische Verriegelung der Motorhaube ebenfalls von der Niederspannungsbatterie gespeist wird, müssen hier erst Verkleidungsteile gelöst werden um zwei Kabel zur Überbrückung zu erreichen.
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