Weniger Gewackel: Samsung Smartphone-Kameras lernen neuen Trick
Bei Samsung deutet sich ein neuer Schritt in der Kamera-Technik an, von dem zukünftige Modelle profitieren. Demnach testet der Konzern Sensor-Shift-Bildstabilisatoren, die Vorteile gegenüber optischer Bildstabilisierung bieten. Eigentlich ist man aber auf Aufholjagd.
Sensor-Shift-Modul im iPhone 12 Pro Max-Teardown von JerryRigEverything
Größter Vorteil des Systems: Neben den Ausgleichsrichtungen oben, unten, links und rechts können moderne Sensor-Shift-Aufbauten den Sensor leicht verdrehen - diese zusätzliche Möglichkeit der Anpassung ist bei OIS nicht gegeben. Allerdings gibt es auch Nachteile: bei längeren Brennweiten ist ein optisches System ab einem bestimmten Punkt überlegen, da es laut Digitalkamera größere Winkel ausgleichen kann.
Neben technischen Erwägungen dürfte es für Samsung auch noch einen anderen Grund geben, die Entwicklung hier ehrgeizig voranzutreiben: Das erste Smartphone mit einem solchen Sensor-Shift-Feature hat Apple mit dem iPhone 12 Pro Max schon enthüllt - beim iOS-Gerät bringt auch die Steigerung der Ansteuerungsrate von 1000 Zyklen pro Sekunde bei OIS-Systemen auf 5000 mit dem neuen Aufbau deutliche Verbesserungen bei der Bildqualität.
Sensor-Shift bringt bei der Bildstabilisierung Vorteile
Nach der Premiere in Flaggschiff-Modellen hat es optische Bildstabilisierung (optical image stabilization, OIS) mittlerweile auch in Mittelklasse-Modelle der Galaxy A-Familie geschafft. Jetzt deutet sich an, dass Samsung schnell den nächsten Schritt bei der Stabilisierung von Bildern gehen will. Wie die niederländische Seite Galaxyclub berichtet, will man erfahren haben, dass das Unternehmen einer Kamera mit Sensor-Shift-Bildstabilisierung erprobt. Wie der Name vermuten lässt, wird bei diesem System nicht der Linsenapparat, sondern der Sensor selbst zum Ausgleich von Bildstörungen bewegt.
Sensor-Shift-Modul im iPhone 12 Pro Max-Teardown von JerryRigEverything
Größter Vorteil des Systems: Neben den Ausgleichsrichtungen oben, unten, links und rechts können moderne Sensor-Shift-Aufbauten den Sensor leicht verdrehen - diese zusätzliche Möglichkeit der Anpassung ist bei OIS nicht gegeben. Allerdings gibt es auch Nachteile: bei längeren Brennweiten ist ein optisches System ab einem bestimmten Punkt überlegen, da es laut Digitalkamera größere Winkel ausgleichen kann.
Neben technischen Erwägungen dürfte es für Samsung auch noch einen anderen Grund geben, die Entwicklung hier ehrgeizig voranzutreiben: Das erste Smartphone mit einem solchen Sensor-Shift-Feature hat Apple mit dem iPhone 12 Pro Max schon enthüllt - beim iOS-Gerät bringt auch die Steigerung der Ansteuerungsrate von 1000 Zyklen pro Sekunde bei OIS-Systemen auf 5000 mit dem neuen Aufbau deutliche Verbesserungen bei der Bildqualität.
Für das Samsung Galaxy S22?
Die Berichte passen dabei auch recht gut zu einem Gerücht, das aktuell rund um Samsung und Kameras die Runde macht. Demnach soll der Konzern eine Zusammenarbeit mit Olympus ins Auge fassen, die auf jeden Fall entsprechendes Know-how mitbringen könnte - hier gehört die Kamera-Sparte seit letztem Jahr zum Investment-Unternehmen Japan Investment Partners (JIP). In welcher Form Samsung seine Kamera-Systeme am Ende auch auf das nächste Level bringt, die ersten Kandidaten für die Premiere scheinen klar: das Galaxy S22 oder ein Galaxy Fold-Gerät.
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