WebView: Google erklärt, was zum Absturz vieler Android-Apps führte
Gestern wachten Menschen auf der ganzen Welt auf und griffen wie jeden Tag zum Smartphone, um Mails zu checken und ähnliches. Doch Apps wie Gmail stürzten umgehend ab. Der Schuldige war schnell gefunden, nämlich WebView. Google hat nun genauer erklärt, was passiert ist.
WebView ist allerdings mehr als nur eine Verknüpfung zum Web. Oder auch weniger, wenn man so will: Denn diese System-Komponente kann man am besten als reduzierten bzw. entschlackten Chrome-Tab beschreiben. So wird die Webseite zwar normal gerendert, es fehlen aber für diesen (App-)Fall nicht benötigte Komponenten wie Synchronisation oder Erweiterungen.
Für Entwickler ist WebView nicht nur praktisch, sondern auch schnell umzusetzen, denn dafür sind im Prinzip gerade einmal drei Zeilen Code erforderlich. Kurzum: Android System WebView ist simpel und wichtig, wenn es denn funktioniert.
Pollack weiter: "Nach einer Untersuchung haben wir festgestellt, dass das Problem mit einem kürzlichen Update der WebView-System-App zusammenhängt. Wir haben das Update angehalten und eine neue Version von WebView (89.0.4389.105) bereitgestellt. Um dieses Problem zu beheben, müssen Android System WebView und Google Chrome aktualisiert werden." Das geschieht in der Regel automatisch.
Wer das manuell durchführen muss oder will, der geht laut Google folgendermaßen vor:
Siehe auch: Google System WebView - Fix für abstürzende Android-Apps ist jetzt da
Was ist eigentlich WebView?
Der Android-System-Dienst WebView ist eine essentieller Bestandteil des mobilen Betriebssystems von Google. Denn mit Android System WebView, wie das Ganze vollständig heißt, sparen sich Entwickler im Wesentlichen viel Arbeit. Denn mit WebView lassen sich für mobile Ansicht optimierte Webseiten praktisch eins zu eins in Apps übernehmen. Das ist auch der Grund, warum viele Anwendungen genauso bzw. ähnlich aussehen wie die dazugehörigen Seiten im Web.WebView ist allerdings mehr als nur eine Verknüpfung zum Web. Oder auch weniger, wenn man so will: Denn diese System-Komponente kann man am besten als reduzierten bzw. entschlackten Chrome-Tab beschreiben. So wird die Webseite zwar normal gerendert, es fehlen aber für diesen (App-)Fall nicht benötigte Komponenten wie Synchronisation oder Erweiterungen.
Für Entwickler ist WebView nicht nur praktisch, sondern auch schnell umzusetzen, denn dafür sind im Prinzip gerade einmal drei Zeilen Code erforderlich. Kurzum: Android System WebView ist simpel und wichtig, wenn es denn funktioniert.
Update mit Fehler verteilt
In der Nacht auf Dienstag kam es jedoch zum folgenschweren Fehler und Google-Community Manager Zak Pollack führt in einem Beitrag im Support-Bereich des Konzerns aus dem kalifornischen Mountain View auf, was zuletzt passiert ist: "Am 22. März erhielten wir Berichte, dass mehrere Google-Apps, darunter Gmail und Chrome, sowie Partner-Apps auf Android unerwartet abstürzen."Pollack weiter: "Nach einer Untersuchung haben wir festgestellt, dass das Problem mit einem kürzlichen Update der WebView-System-App zusammenhängt. Wir haben das Update angehalten und eine neue Version von WebView (89.0.4389.105) bereitgestellt. Um dieses Problem zu beheben, müssen Android System WebView und Google Chrome aktualisiert werden." Das geschieht in der Regel automatisch.
Wer das manuell durchführen muss oder will, der geht laut Google folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie die Play Store-App
- Suchen Sie nach "Android System WebView"
- Wählen Sie "Update". Wenn nicht "Aktualisieren" angezeigt wird, überspringen Sie diesen Schritt
- Wiederholen Sie diese Schritte für Google Chrome
Siehe auch: Google System WebView - Fix für abstürzende Android-Apps ist jetzt da
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