Ballern gegen Corona: Deutsche geben viel mehr Geld für Gaming aus
Die Gaming-Branche gehört zu den klaren Gewinnern der Corona-Krise. Im vergangenen Jahr haben die deutschen Nutzer deutlich über 2 Milliarden Euro mehr in die digitalen Unterhaltungs-Angebote gesteckt als im vorhergehenden Jahr.
Der Branchenverband Game vermeldete heute für das vergangene Jahr einen Gesamtumsatz von 8,5 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 32 Prozent mehr als 2019. Die Zahlen beruhen auf Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. Neben der Corona-Pandemie dürfte aber auch die neue Konsolengeneration eine Rolle beim Umsatzwachstum gespielt haben.
"Das außerordentlich starke Wachstum im Games-Bereich zeigt, wie wichtig Games im Corona-Jahr 2020 waren. Sie haben Millionen Menschen zusammengebracht, Spielerinnen und Spieler trotz fehlender Reisemöglichkeiten fremde Welten entdecken lassen, beim Homeschooling unterstützt oder einfach nur für gute Unterhaltung trotz der Pandemie gesorgt", erklärte Game-Chef Felix Falk. Infografik Deutschland: Gaming-Markt 2020
Das stärkste Wachstum bei den einzelnen Posten entfiel dabei auf die In-Game-Käufe. Hier kletterten die Umsätze um 44 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das bedeutet sicherlich auch, dass viele neue Nutzer das Gaming auf ihren Smartphones und Tablets entdeckten und die dort vielfältig vorhandenen Angebote mit Freemium-Modellen ausgiebig nutzten.
"Das außerordentlich starke Wachstum im Games-Bereich zeigt, wie wichtig Games im Corona-Jahr 2020 waren. Sie haben Millionen Menschen zusammengebracht, Spielerinnen und Spieler trotz fehlender Reisemöglichkeiten fremde Welten entdecken lassen, beim Homeschooling unterstützt oder einfach nur für gute Unterhaltung trotz der Pandemie gesorgt", erklärte Game-Chef Felix Falk. Infografik Deutschland: Gaming-Markt 2020
Manches wurde knapp
Die Hardware-Anbieter konnten im Berichtszeitraum ein Umsatzplus von 26 Prozent verzeichnen. Spielekonsolen, Gaming-PCs und entsprechende Peripherie brachte rund 3,2 Milliarden Euro ein. "Dabei konnte die große Nachfrage im Bereich der Spielekonsolen oder auch Gaming-Grafikkarten aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit nicht immer gestillt werden. Viele deutsche Haushalte haben in der Corona-Pandemie also technisch aufgerüstet", so Falk. Bei der Software - das umfasst neben reinen Spiele-Käufen auch Abos und In-Game-Käufe, ging es um deutlich stärkere 36 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro nach oben.Das stärkste Wachstum bei den einzelnen Posten entfiel dabei auf die In-Game-Käufe. Hier kletterten die Umsätze um 44 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das bedeutet sicherlich auch, dass viele neue Nutzer das Gaming auf ihren Smartphones und Tablets entdeckten und die dort vielfältig vorhandenen Angebote mit Freemium-Modellen ausgiebig nutzten.
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