Account Sharing vor dem Ende:
Netflix testet Verifizierung von Nutzern

Das so genannte Account Sharing ist bei praktisch allen An­bie­tern von Internet-Diensten üblich, manche gehen kon­se­quent da­ge­gen vor, andere hingegen drücken eher ein Auge zu. Netflix zählte bisher zur zweiten Kategorie, doch das könnte sich demnächst ändern.
Logo, Netflix, Videoplattform, Netflix Logo
Ein Premium-Abo von Netflix bietet Ultra-HD-Auflösung und vier Zugänge gleichzeitig. Letzteres ist zwar nur für eine Familie innerhalb eines Haushaltes gedacht, doch bisher geht der Streaming-Riese nicht gegen Nutzer vor, die sich an komplett unterschiedlichen Orten einen Zugang zu Netflix teilen, also Nutzernamen und Passwort austauschen.
NetflixDas derzeit getestete Popup
Doch das könnte demnächst ein Ende finden. Denn einigen Nutzern ist aufgefallen, dass der Streaming-Dienst einen Test gestartet hat, bei dem man versucht, die eigentlichen Besitzer von jenen zu trennen, die nur bei einem Konto "anhängen".

Netflix verlangt Verifizierung

Wie GammaWire berichtet (via Android Authority), bekommen Kontobesitzer Popups, in denen sie aufgefordert werden, zu verifizieren, dass sie der eigentliche Besitzer des Zugangs sind. Ein Text klärt den Anwender auf: "Wenn Sie nicht mit dem Besitzer dieses Kontos zusammenleben, benötigen Sie ein eigenes Konto, um weiter zu sehen."


Wenn das doch der Fall ist und man tatsächlich der Besitzer des jeweiligen Kontos ist, dann fordert Netflix einen auf, sich über die Zusendung eines Codes zu verifizieren. Das funktioniert über einen E-Mail- oder SMS-Code, als dritte Möglichkeit kann man auch "Später verifizieren" auswählen.

Wie lange man Aufschub bekommt, ist derzeit nicht bekannt, denn jene, die diese Möglichkeit gewählt haben, warten dem Bericht zufolge nach wie vor darauf, dass das Popup ein zweites Mal erscheint. Das könnte aber daran liegen, dass das derzeit eben "nur" ein Test ist.

Wie erwähnt tolerierte Netflix das Account-Sharing bisher und das durchaus aus Eigennutz. So hat Netflix-Chef Reed Hastings vor einigen Jahren angedeutet, dass man hier wissentlich ein Auge zudrücke, da das Teilen von Konten ein wichtiger Marketing-Kanal sei. Das liegt daran, dass bei jenen, die sich einen Zugang "leihen", die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sie sich irgendwann einmal selbst ein Abo zulegen.
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