PlayStation: Beim beliebten Sony Japan Studio gehen die Lichter aus
Das Aus des Sony Japan Studio in seiner bisherigen Form ist besiegelt. Nachdem zuletzt bereits namhafte Entwickler ihren Abschied verkündeten, bestätigte Sony nun selbst die "Umstrukturierung" des Studios. Die Überreste würden nun unter Team ASOBI "neu zentriert".
In den letzten Wochen und Monaten verließen mehrere hochrangige Entwickler das Sony Japan Studio. Unter ihnen waren beispielsweise Keiichiro Toyama und Teruyuki Toriyama, respektive verantwortlich bzw. entscheidend beteiligt an den Hit-Titeln Silent Hill und Demon's Souls. Außerdem wurde erst vor Kurzem bekannt, dass sich Ende des Monates auch die Wege von Bloodborne-Produzent Masaaki Yamagiwa und Sony trennen werden.
Dass dies nicht nur eine unabhängige, persönliche Entscheidung, sondern vielmehr der sprichwörtliche Wink mit dem Zaunpfahl war, legte gestern zuerst eine Meldung aus dem Vereinigten Königreich nahe. Wie die stets gut informierte Seite Video Games Chronicle berichtete, wird das Sony Japan Studio zumindest in seiner bisherigen Form nicht mehr fortbestehen.
Den Aussagen vertrauenswürdiger Quellen zufolge, generierte das Sony Japan Studio in den letzten Jahren schlicht und ergreifend nicht den erhofften Umsatz. Demnach wollten die Entwickler Spiele erschaffen, die vor allem auf dem japanischen Markt Anklang finden würden. Sony erwarte von seinen First-Party-Entwicklern jedoch mittlerweile nur mehr internationale Blockbuster-Titel wie beispielsweise God of War oder Spider-Man.
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Dass dies nicht nur eine unabhängige, persönliche Entscheidung, sondern vielmehr der sprichwörtliche Wink mit dem Zaunpfahl war, legte gestern zuerst eine Meldung aus dem Vereinigten Königreich nahe. Wie die stets gut informierte Seite Video Games Chronicle berichtete, wird das Sony Japan Studio zumindest in seiner bisherigen Form nicht mehr fortbestehen.
Japan Studio wird "umstrukturiert"
Mittlerweile hat sich Sony selbst zu den Meldungen geäußert und dabei bestätigt, dass das Sony Japan Studio "zum 1. April in ein neues Unternehmen umstrukturiert" werden soll. Nachdem die Verträge der Entwickler nicht verlängert wurden, entschloss sich ein Großteil dazu, Sony den Rücken zu kehren. Die Überreste des Studios werden, wie in den ersten Berichten bereits vermutet, bei den Astro-Bot-Schöpfern Team ASOBI "neu zentriert" werden. Außerdem gehe die Externe Produktion, die Softwarelokalisierung und das IP Management der Titel des Japan Studio an die "Global Functions"-Abteilung der Dachorganisation PlayStation Studios.Den Aussagen vertrauenswürdiger Quellen zufolge, generierte das Sony Japan Studio in den letzten Jahren schlicht und ergreifend nicht den erhofften Umsatz. Demnach wollten die Entwickler Spiele erschaffen, die vor allem auf dem japanischen Markt Anklang finden würden. Sony erwarte von seinen First-Party-Entwicklern jedoch mittlerweile nur mehr internationale Blockbuster-Titel wie beispielsweise God of War oder Spider-Man.
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