Nächster E-Auto-Hersteller könnte sich in Deutschland ansiedeln
Deutschland könnte demnächst zum Standort des nächsten Elektroauto-Herstellers aus den USA werden. Auch Rivian sucht derzeit nach einer geeigneten Stelle, um sein europäisches Werk aufzubauen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
Neben Deutschland sollen auch Großbritannien und Ungarn in die engere Wahl kommen. Allerdings hat Deutschland durchaus einige Vorteile in dem Rennen zu bieten. So arbeitet die Bundesregierung mit Hochdruck an der Ansiedlung von Akku-Werken. Und auch sonstige Zulieferer sind stark vertreten. Und gegenüber den Briten hat man natürlich den direkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu bieten, den die Insel mit dem Brexit verspielt hat.
Rivian dürfte selbst vielen jenen, die sich für Elektromobilität interessieren, kaum bekannt sein. Denn bisher fertigt das Unternehmen vor allem Transporter mit Elektroantrieb und bedient damit einen wesentlich kleineren Markt als beispielsweise Tesla. Hauptabnehmer ist aktuell Amazon. Auch das kommende europäische Werk soll erst einmal Fahrzeuge produzieren, mit denen die Mitarbeiter des Handelskonzerns Pakete an Käufer ausliefern können.
Die Transporte, die Amazon abnimmt, verfügen über eine Reichweite von 240 Kilometern. Das genügt für den geforderten Anwendungsbereich völlig - hier geht es schließlich nur darum, vom Logistikzentrum am Stadtrand die Empfänger in einigen Kilometern Entfernung zu erreichen. Amazon will mit der eigenen Elektro-Flotte einerseits unabhängiger von den Postdienstleistern werden und parallel auch klimafreundlich fahren.
Siehe auch: Amazon: Neue Elektro-Lieferwagen warnen mit nervigem UFO-Sound
Rivian dürfte selbst vielen jenen, die sich für Elektromobilität interessieren, kaum bekannt sein. Denn bisher fertigt das Unternehmen vor allem Transporter mit Elektroantrieb und bedient damit einen wesentlich kleineren Markt als beispielsweise Tesla. Hauptabnehmer ist aktuell Amazon. Auch das kommende europäische Werk soll erst einmal Fahrzeuge produzieren, mit denen die Mitarbeiter des Handelskonzerns Pakete an Käufer ausliefern können.
Nach den Transportern kommen die PKW
Amazon hat gleich einen Auftrag von 100.000 Transportern erteilt, die in der kommenden Zeit geliefert werden sollen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen dann auch, in andere Bereiche zu expandieren. PKWs soll es von Rivian demnächst somit auch geben. Im August soll mit dem R1S ein SUV-Modell auf den Markt kommen, bereits einen Monat zuvor will das Unternehmen auch erste Pickups liefern.Die Transporte, die Amazon abnimmt, verfügen über eine Reichweite von 240 Kilometern. Das genügt für den geforderten Anwendungsbereich völlig - hier geht es schließlich nur darum, vom Logistikzentrum am Stadtrand die Empfänger in einigen Kilometern Entfernung zu erreichen. Amazon will mit der eigenen Elektro-Flotte einerseits unabhängiger von den Postdienstleistern werden und parallel auch klimafreundlich fahren.
Siehe auch: Amazon: Neue Elektro-Lieferwagen warnen mit nervigem UFO-Sound
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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