Apple: Elektroauto-Kooperation mit Hyundai & Kia vorerst vom Tisch
Nachdem sich die Gerüchte rund um ein Elektroauto von Apple in den letzten Wochen verdichteten, dementieren erste Autobauer jetzt die möglichen Partnerschaften mit dem iPhone-Erfinder. Die Gespräche zwischen Apple, Hyundai und Kia wurden scheinbar pausiert.
Nie war sich die Gerüchteküche bei der Diskussion rund um das elektrische Apple Car so einig wie in diesem Jahr. In den letzten Wochen deutete sich eine enge Kooperation zwischen Apple und der südkoreanischen Hyundai Motor Group an, zu der seit 1998 auch Kia gehört. Doch nun scheint die Zusammenarbeit vorerst vom Tisch zu sein, wie die Branchen- und Nachrichtendienste Bloomberg und Reuters berichten. Aus Richtung beider Marken soll zu hören sein, dass sie "nicht in Gesprächen mit Apple über die Entwicklung autonomer Fahrzeuge sind".
Derweil soll Apple mit weiteren Autoherstellern in Kontakt treten, um seine Pläne bis 2024 in die Realität umzusetzen. Offen für Partnerschaften wäre unter anderem der deutsche Konzern Volkswagen, der seinen modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) für Drittunternehmen geöffnet hat. Im letzten Jahr wurde dabei ein Vertrag zwischen VW und Ford geschlossen, der die Autobauer im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Elektroautos zusammenschweißt. Ob auch Apple eine Kooperation mit Volkswagen in Betracht zieht, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
Alternative: Volkswagen MEB statt Hyundai E-GMP
Bisher gingen unter anderem Experten wie der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo davon aus, dass Apple Hyundais so genannte E-GMP (Electric-Global Modular Platform) als Antrieb für seine zukünftigen Elektroautos nutzen und Kia im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia für die Produktion verantwortlich sein könnte. Erst vor wenigen Tagen wurde zudem berichtet, dass Apple gewillt sei, bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar in den Automobilkonzern zu investieren, um sich entsprechende Fertigungskapazitäten zu sichern. Die Rede war von 100.000 Fahrzeugen pro Jahr mit einer Skalierungsmöglichkeit auf 400.000 E-Autos.Derweil soll Apple mit weiteren Autoherstellern in Kontakt treten, um seine Pläne bis 2024 in die Realität umzusetzen. Offen für Partnerschaften wäre unter anderem der deutsche Konzern Volkswagen, der seinen modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) für Drittunternehmen geöffnet hat. Im letzten Jahr wurde dabei ein Vertrag zwischen VW und Ford geschlossen, der die Autobauer im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Elektroautos zusammenschweißt. Ob auch Apple eine Kooperation mit Volkswagen in Betracht zieht, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
- Apple steckt Milliarden in Kia und sichert sich Auto-Fertigungs-Kapazität
- Apple dreht auf: Selbst kühne Erwartungen werden noch übertroffen
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