Universalkabel für Handy, Notebook & Co:
EU will 2021 Gesetz schaffen
Smartphones, Notebooks, Tablets sollen nach der Vorstellung der EU in Zukunft alle mit demselben Ladekabel funktionieren. Nachdem die Pläne im letzten Jahr verschoben worden waren, soll 2021 ein ambitionierter Gesetzentwurf zum Universalkabel vorgelegt werden.
Demnach befindet sich aktuell ein neuer Gesetzesentwurf in der Mache, der auf die verpflichtende Einführung von einheitlichen Ladegeräten und Anschlüsse für Smartphones, Tablets, Notebooks und weitere elektronischen Geräte abzielt. Netzpolitik.org hatte diese Information dank einer Informationsfreiheitsanfrage erhalten, die entsprechenden Pläne gehen aus internen E-Mails und Dokumenten der Generaldirektion Binnenmarkt hervor.
Aktuell befindet man sich mit dem Vorhaben in der rechtlichen Prüfung. Es gilt zu klären, welchen juristischen Hebel man hat, um solche Vorschriften EU-weit zu erlassen. Neben Vorschriften sind dabei auch Anreize für Kunden vorgesehen, die gut zur aktuellen Entwicklung im Smartphone-Markt passen: Kunden sollen zukünftig möglichst nicht mit jedem Gerät ein neues Ladegerät kaufen. Hier wird sich noch zeigen müssen, wie man entsprechende Impulse setzen will.
Ein Kabel für viele Geräte
Die Idee des Universal-Steckers für Smartphones wird seit über einem Jahrzehnt von der EU verfolgt - bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Neben fehlendem gesetzgeberischen Ehrgeiz ist eine Vereinheitlichung in diesem Bereich vor allem auch an dem großen Widerstand von Apple gescheitert. Wie Netzpolitik.org berichtet, zeigen interne Dokumente, dass die EU in diesem Jahr jetzt neuen Anlauf nimmt und die bisherigen Ambitionen noch steigert.Demnach befindet sich aktuell ein neuer Gesetzesentwurf in der Mache, der auf die verpflichtende Einführung von einheitlichen Ladegeräten und Anschlüsse für Smartphones, Tablets, Notebooks und weitere elektronischen Geräte abzielt. Netzpolitik.org hatte diese Information dank einer Informationsfreiheitsanfrage erhalten, die entsprechenden Pläne gehen aus internen E-Mails und Dokumenten der Generaldirektion Binnenmarkt hervor.
Bis Sommer soll Plan stehen
Der aktuelle Zeitplan, der von der Kommission diskutiert wird, sieht demnach vor, bis zum Sommer einen Gesetzentwurf zur Vorlage fertigzustellen. Spannend ist dabei auch die Idee, dass der Vorstoß erstmals ähnlichen Stromanforderungen als Basis für eine Einbindung von Geräten wie Kopfhörern, Kamera, E-Readern, Bluetooth-Lautsprechern und Fitness-Trackern vorsehen soll.Aktuell befindet man sich mit dem Vorhaben in der rechtlichen Prüfung. Es gilt zu klären, welchen juristischen Hebel man hat, um solche Vorschriften EU-weit zu erlassen. Neben Vorschriften sind dabei auch Anreize für Kunden vorgesehen, die gut zur aktuellen Entwicklung im Smartphone-Markt passen: Kunden sollen zukünftig möglichst nicht mit jedem Gerät ein neues Ladegerät kaufen. Hier wird sich noch zeigen müssen, wie man entsprechende Impulse setzen will.
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